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01.12.2000 - 

Niedriger Einstiegspreis und jährliche Gebühren

Abonnement für Office 10 geplant

MÜNCHEN (CW) - Während einer Keynote-Rede hat Bill Gates jüngst ein neues Geschäftsmodell für die "Office"-Reihe verkündet. Künftig soll es möglich sein, die Software lediglich für ein Jahr zu nutzen.

Office 10, so der Codename für die nächste Generation des Büropakets von Microsoft, wird neben den klassischen Vertriebsschienen auch im Abonnement erhältlich sein. Vor allem Privatanwender und kleine Unternehmen sollen nach Angaben der Firma den Service bestellen, der voraussichtlich im zweiten Quartal 2001 startet. Dabei wird zu Beginn des Vertrags eine geringere Gebühr fällig, die jedoch alle zwölf Monate erneut zu entrichten ist. Wie groß die preisliche Differenz zur Schachtelversion ausfällt, wurde allerdings nicht gesagt.

Der Leistungsumfang beider Varianten wird sich nach Angaben eines Microsoft-Sprechers nicht unterscheiden. Im Abo-Preis enthalten sind zudem alle Upgrades und Updates, die während der Periode anfallen. Drei Monate vor Ablauf des Vertrages erinnert die Software den Anwender daran, dass er nachzahlen muss. Dies geschieht wahlweise mit dem Gang zum Händler, per Telefon oder über das Internet. Sollten Kunden das Abo nicht verlängern, können sie ihre Office-Dokumente weiterhin öffnen und ausdrucken, Veränderungen sind jedoch nicht mehr möglich.

Die Pläne einer reinen Online-Version von Office sind damit aber noch nicht zu den Akten gelegt. Parallel entwickelt Microsoft weiter an Office.NET, das voraussichtlich im Jahr 2002 fertig gestellt wird. Die komplett Web-basierte Bürosoftware soll dann auch eine "natürliche" Benutzer-Schnittstelle bieten, die Handschriften und Spracheingaben erkennt.

Dazu hat Microsoft eine neue Testversion seiner Entwicklungswerkzeuge mit der Bezeichnung "Visual Studio.NET" (Visual Basic, Visual C++ und C#) frei-gegeben, deren endgültige Version für das zweite Halbjahr des nächsten Jahres erwartet wird.