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04.09.2006

Abrüstung der Preise

Der Markt für Flachbildfernseher - vor allem LCD-TVs - ist einer der wenigen CE-Teilsegmente mit satten Zuwachsraten. Etablierte A-Marken-Anbieter und viele Newcomer kämpfen mit immer härteren Bandagen um Marktanteile. Auf der IFA verschärfte sich der Wettbewerb.

Von Ulrike Goreßen

Auf der diesjährigen IFA zeichneten sich im Markt für Flachbild-TV zwei Tendenzen ab. Zum einen wucherten die TV-Hersteller mit Pfunden wie Full-HD, zwei HDMI-Schnittstellen, Bilddiagonalen jenseits der 40, 50 (LCD) oder gar 100 Zoll (Plasma) sowie exquisitem Design und attraktiven Extras. Größer, brillanter, leistungsstärker soll es in die TV-Zukunft gehen, und der Konsument soll seine Begehrlichkeiten auf exquisite und damit auch teurere Produkte lenken.

Zum anderen wurde radikal an der Preisschraube gedreht. Nicht nur von B-Brands und No-Names und nicht nur im Low-End-Bereich. Jeder A-Brand-Hersteller hatte neben seinen High-End-Boliden ein stattliches Angebot im HD-ready-Einstiegssegment mit knapp kalkulierten Preisen im Gepäck.

Das Messegespräch schlechthin war jedoch Funais Kampfpreis für einen HD-ready-LCD-Fernseher mit 32 Zoll, der über Funai-Handelspartner wie die Metrogruppe oder Rewe zum Endkundenpreis von 499 Euro in den Markt kommen soll. Das Gerät wurde in limitierter Stückzahl zum Händlerpreis von 380 Euro angeboten und war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

Den Fachhandelskunden schien die Aufrüstung der Geräte bei gleichzeitiger Abrüstung der Preise zu gefallen. Denn anders als im Vorjahr, als die Panel-Knappheit zu wahren Hamsterkäufen führte, ließen sich die Einkäufer von Einzelhändlern, Kooperationen und Flächenmärkten spürbar mehr Zeit, um sich Angebote einzuholen, zu verhandeln und selektiv zu ordern. A-Marken-Hersteller, die für jeden CE-Händler aufgrund ihrer hohen Bekanntheit beim Endkunden ein Muss sind, stellten "attraktive" Paketangebote zusammen, die aus scharf kalkulierten Standardprodukten, prestigeträchtigen IFA-Neuheiten, umfassendem PoS- und Werbe-Material sowie effektvollen Zusatzprodukten besteht.

Mehr zur IFA lesen Sie auf www.computerpartner.de und in der nächsten Ausgabe unserer Schwesterpublikation CE-Business.