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US-Marktforscherin prognostiziert für die kommenden vier Jahre:


02.09.1988 - 

Absatz von Unix-PCs wird sich verdoppeln

DALLAS (IDG) - Gute Aussichten für Unix-PCs in den USA: Ihr Marktanteil soll sich in den nächsten vier Jahren verdoppeln, während der Absatz von 286- und 386-Maschinen sowie Workstations im gleichen Zeitraum nur um rund 50 Prozent zunehmen wird. Dies prognostiziert eine Datapro-Analystin aus Dallas.

"Unix kann von den Wettbewerbsturbulenzen im PC-Markt nur profitieren", erklärte Jocelyn Young, Leiterin des Bereichs DV-Zukunftsprojekte bei Datapro auf einer Veranstaltung der Hou-Nix-Usergroup in Houston. Denn IBMs Mikrokanal-Architekur habe den Markt zersplittert. Im Markt der Betriebssysteme bemühe man sich darum, DOS zu ersetzen - doch ein Nachfolger habe sich noch nicht durchgesetzt.

Auch OS/2 sei von den Benutzern noch nicht angenommen worden.

Unter anderem, so Jocelyn Young, fehle diesem Betriebsystem ein Software-Hit, der die Absatzzahlen steigere; so wie einst Lotus

1-2-3 bei DOS. Dies wiederum könnte die Beliebtheit von Unix rapide wachsen lassen, weil es für dieses Betriebsystem inzwischen mehr als 2000 Anwendungspakete gebe und Multitasking möglich sei.

Von den 5,4 Millionen PCs, die in diesem Jahr verkauft werden, sollen nach Datapro-Schätzungen etwa drei Prozent unter Unix laufen. Doppelt so viele sollen es 1992 sein. Von erwarteten 8,1 Millionen ausgelieferten PCs werden sechs Prozent mit Unix ausgestattet sein. Laut Young reflektierten die Zahlen zudem einen langsamen Übergang von DOS zu OS/2, während der von den herstellereigenen Betriebssystemen hin zu Unix schneller ablaufen werde.