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30.10.2008

Abseits der Masse

Jürgen Liebherr
Tag Heuer streift mit dem Edelstück "Meridiist" den Handy-Markt.

Finanzkrise? Wirtschaftskrise? Wer sich dieses Handy für 3400 Euro leisten kann, hat wahrscheinlich andere Sorgen. Den interessieren eher Dinge wie Beständigkeit, Unverwechselbarkeit, Luxus und Prestige. Also genau das, was der Edel-Uhrenhersteller Tag Heuer seit seiner Gründung 1860 verkörpert. Erstmals wagen sich die Schweizer Designer an ein Handy - wenngleich diese Gerätegattung bei Tag Heuer unter der Bezeichnung "Communication Instrument" läuft. Das Meridiist blitzt in perfekt polierter beziehungsweise handgebürsteter 316L-Edelstahl-Ummantelung, das Display besteht aus 60,5-Karat-Saphirglas und ist damit praktisch nicht zerkratzbar. Die Handy-Rückseite variiert wiederum je nach Modell beziehungsweise Preisklasse zwischen Kautschuk und Leder - auf Wunsch sogar vom Alligator.

Technisch glänzt das Edel-Handy einerseits mit Bestleistungen wie einer Standby-Zeit von 28 Stunden sowie einer Gesprächszeit von satten sieben Stunden. Hinzu kommen Quadband-Funktionalität und eine Highend-Akustikeinheit für Hören und (Frei-)Sprechen. Andererseits sind manche der "inneren Werte" eher gutes Mittelmaß. So zum Beispiel die 2-Megapixel-Kamera, GPRS Class 10 (und eben kein UMTS) oder ein 240 mal 320 Pixel großer Flüssigkristall-Bildschirm. Interessant: Dem Meridiist wurde ein zweites OLED-Fenster an der Handy-Oberseite spendiert. Damit kann man während einer (Krisen-) Sitzung ganz unauffällig die Uhrzeit in der Jackett-Innentasche leuchten sehen. Tja, gerade Uhrenhersteller wissen: Zeit ist eben Geld.

(Jürgen Liebherr)

Technische Daten

Maße: 112 mal 46 mal 15,5 Millimeter;

Gewicht: 155 Gramm;

Digitalkamera: 1200 mal 1600 Pixel;

Audio: Musik-Player (MP3, AAC, AAC+);

Video: Aufnahme- und Abspielfunktion (H263-AMR, MPEG4-AMR, MPEG4-AAC);

Speicher: 2 GB;

Schnittstellen: USB 1.0, Bluetooth;

Preise: zwischen 3400 Euro und 30 000 Euro bei Diamantenbesatz;

Info: http://meridiist-phone.com.