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17.07.1998 - 

Gastkommentar

Abwarten ist Luxus

Zeit ist Geld. Warum haben in Deutschland viele Unternehmen die Zeit, sich in Sachen Data-Warehouse den Luxus des Abwartens zu leisten? Um so erstaunlicher, als man heute allerorten von "Just in Time" und "Efficient Consumer Response" spricht. Diese lassen sich nicht ohne umfassende Informationsbasis realisieren, und Data-Warehousing ist das (einzige) Mittel dazu. Wieso also fallen die Entscheidungen für solche Systeme immer noch so langsam? Antworten lauten: "Komplexität des Projekts", "Wir wollen mehrere Anbieter gründlich testen" oder "Wie sieht es mit dem Return on Investment aus?" Folge: Entscheidungen werden in der Regel auf Basis von Informationen getroffen, die am Ende der Testphase unter Umständen bereits verjährt sind. Da lobe ich mir die US-Unternehmen, die innovative Technologien gleich in existierende Prozesse integrieren und deren Wirksamkeit am "lebenden Objekt" bewerten.

Natürlich kann es auch hier Rückschläge geben, war aber der Weg richtig und nur das Werkzeug verkehrt, vermag man bereits auf einem soliden Fundament aufzusetzen.

Prototypen werden in der Regel mit Laufzeiten von 90 Tagen erstellt. Darauf basierend, kann ein umfassendes Data-Warehouse-Projekt mit längerer Laufzeit, zum Beispiel neun Monate, gestartet und bereits während der Entwicklung und Installation, also nicht erst nachträglich, an die Abläufe im Unternehmen angepaßt werden. Man ist also nach zwölf Monaten erheblich weiter. Was hält viele dennoch davon ab? Vielleicht ein Sicherheitsstreben nach dem Motto "Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht."