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IT-Outsourcing legt kräftig zu


04.04.2003 - 

AC-Service bewährt sich im schwierigen Markt

MÜNCHEN (CW) - Der IT-Dienstleister AC-Service AG konnte das vergangene Jahr mit einer Umsatz- und Gewinnsteigerung abschließen. Im laufenden Jahr wollen die Stuttgarter an den Erfolg anknüpfen - konkrete Prognosen werden jedoch nicht veröffentlicht.

"Wir glauben, unsere Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2002 erreicht zu haben", klingt es noch etwas vorsichtig, doch angesichts des schlechten Marktumfeldes ist Herbert Werle, Vorstandschef von AC-Service, durchaus zufrieden mit der Entwicklung seines Unternehmens. Mit Vorlage der Jahresbilanz bestätigte der auf Outsourcing, Personalabrechnungen und SAP-Beratung spezialisierte Dienstleister einen positiven Geschäftsverlauf, der sich bereits in den ersten neun Monaten abgezeichnet hatte. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent auf 52 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte von 7,6 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2001 auf nun 10,1 Millionen Euro.

Punkten konnte die Company vor allem im Bereich IT-Outsourcing, wo die Einnahmen um knapp vier Millionen Euro auf insgesamt 25,5 Millionen Euro stiegen und sich das operative Ergebnis von 300000 Euro im Vorjahr auf 3,6 Millionen Euro verbesserte. Auch in der Sparte SAP-Consulting baute AC-Service sein Geschäft weiter aus, der Umsatzsprung von 3,7 Millionen auf 6,3 Millionen Euro geht nicht zuletzt auf die Gründung einer neuen Gesellschaft in Österreich zurück. Mit den dadurch entstandenen Anlaufkosten begründet das Unternehmen allerdings auch das im Vergleich zu 2001 konstant gebliebene Betriebsergebnis von 200000 Euro. "Natürlich spüren wir den Preisdruck im Markt", erläutert Finanzvorstand Marco Fontana, in Personalunion auch verantwortlich für das Consulting-Geschäft, "wir werden uns jedoch nicht da-ran beteiligen." Entsprechend blieb die Auslastung in diesem Bereich unter den Erwartungen.

Ebenfalls ungeplant verlief das Geschäft im Segment Personaldienstleistungen, den AC-Service lediglich in Deutschland anbietet. Dieser hatte stark unter der schwachen Konjunktur beziehungsweise der steigenden Arbeitslosigkeit gelitten. Bauen die Kunden Mitarbeiter ab, sinkt auch für die Stuttgarter der Umsatz. Nach 17,4 Millionen Euro im Vorjahr erwirtschaftete AC-Service 2002 hier nur noch knapp 15 Millionen Euro, der Gewinn schrumpfte auf null (Vorjahr: 1,9 Millionen Euro).

Entmutigen lässt sich Vorstandschef Werle davon jedoch nicht. Sowohl auf Konzernebene als auch im schwächelnden HR-Service-Geschäft sieht er Chancen, den Umsatz zu steigern, der Gewinn soll in jedem Fall erhöht werden. Konkrete Zahlen wollte er allerdings nicht vorhersagen, "das überlassen wir den Analysten". (rs)