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30.10.2006

Accenture fliegt aus texanischem Projekt

Der US-Bundesstaat wirft dem Dienstleister vor, er sei zu teuer und leiste zu wenig.

In einem Brief an mehrere Senatoren, die um die Überprüfung eines laufenden Vertrags mit Accenture gebeten hatten, empfiehlt die oberste Revisionsbeamtin des Staates, Carole Keeton Strayhorn, das Abkommen zu kündigen. Dem Dienstleister obliegt in Texas seit dem 1. Dezember 2005 die Aufgabe, die Anspruchsrechte von Bedürftigen zur medizinischen Versorgung zu prüfen und Lebensmittelmarken auszugeben. Das Vorhaben hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ein Volumen von 840 Millionen Dollar.

Nun wirft Strayhorn Accenture vor, die vereinbarte Leistung nicht erbracht und das Budget überschritten zu haben. Laut Bericht beziehen unter Accentures Verantwortung deutlich weniger Kinder und Familien Versorgungsleistungen. Beispielsweise sei die medizinische Betreuung von Kindern im Rahmen des Programms um 8,5 Prozent rückläufig gewesen. Dennoch habe der Staat Texas annähernd 100 Millionen Dollar mehr zahlen müssen als vereinbart. "Ich empfehle, die Verantwortung einem Team zu übergeben, das die Ressourcen des Staates effektiver einsetzt, um so den Abfluss von Steuergeldern zu stoppen", schrieb Strayhorn. Das neue Expertenteam könne von dem Geld bezahlt werden, das sonst Accenture bekommen hätte. Bislang sollen es rund 20 Millionen Dollar gewesen sein. (jha)