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10.10.2003 - 

IT-Dienstleister meldet 700 offene Stellen

Accenture kürzt Manager-Gehälter

MÜNCHEN (jha) - Das IT-Beratungshaus Accenture kappt die Basisgehälter seiner Senior Manager um 20 Prozent. Besser entlohnt werden künftig die unteren Gehaltsgruppen. Aktuell sucht der Anbieter im deutschsprachigen Raum 400 Jungberater und 300 Fachinformatiker.

Ein von Accenture betriebenes Benchmarking förderte eine Schieflage des internen Entlohnungssystems zutage. Im Vergleich zu den Wettbewerbern erhielten die Senior Manager, also die Hierachiestufen unterhalb der Partner, in der Vergangenheit zu viel Geld. Die Geschäftsführung reagierte mit Änderungskündigungen für diese Mitarbeiter und reduzierte ihnen das Basisgehalt um 20 Prozent. Zugleich wurde die Berechnungsgrundlage für die variable Entlohnungskomponente neu festgelegt. Der Branchenvergleich zeigte auch, dass bei den Jungberatern überdurchschnittlich gespart worden war. Sie sollen nun mehr verdienen.

Neueinsteiger gesucht

Von den Änderungen können rund 700 neue Mitarbeiter profitieren, die Accenture derzeit im deutschsprachigen Raum sucht. 630 Kräfte sollen in Deutschland eingestellt werden, 70 werden es in Österreich und der Schweiz sein. Anders als in früheren Zeiten akzeptiert das Unternehmen nicht ausschließlich Hochschulabsolventen. Rund 300 Fachinformatiker werden in den Solution-Centers zum Einsatz kommen. Außerdem bemüht sich Accenture um insgesamt 400 Hochschulabsolventen und Jungberater mit maximal zwei Jahren Berufserfahrung.

Dabei scheint das Unternehmen auf ungeahnte Probleme zu stoßen. Weil der IT-Dienstleister in den letzten Jahren mit Recruiting-Aktivitäten gespart hat, stößt er heute auf Akzeptanzprobleme: Unter den Jungakademikern ist Accenture, vormals Andersen Consulting und unter der aktuellen Firmenbezeichnung erst seit Anfang 2001 am Markt aktiv, noch keine bekannte Adresse.