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11.01.2005

Accenture übertrifft die eigenen Erwartungen

Trotz wachsender Offshore-Konkurrenz hat das IT-Beratungshaus Gewinn und Umsatz im ersten Geschäftsquartal 2004/05 deutlich gesteigert.

Wie das auf den Bermudas ansässige Unternehmen bekannt gab, kletterte der Nettoprofit im Ende November abgelaufenen Dreimonatszeitraum gegenüber dem Vorjahresquartal um 13 Prozent auf 196,3 Millionen Dollar oder 32 Cent pro Aktie. Die Umsätze wuchsen im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 3,73 Milliarden Dollar, in lokaler Währung gerechnet hätte das Plus allerdings nur neun Prozent betragen.

Eigenen Angaben zufolge konnte Accenture seine Einnahmen in allen Regionen und Geschäftsbereichen steigern. Besonders erfreut zeigte sich CEO William Green über die Entwicklung im Kerngeschäft Beratung und Systemintegration, wo die Einnahmen um 14 Prozent auf fast 2,4 Milliarden Dollar zulegten. Schwächen offenbarte dagegen der als zunehmend wichtig gesehene Bereich Outsourcing. Hier erwirtschaftete Accenture mit 1,35 Milliarden Dollar zwar 15 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahresquartal, blieb damit jedoch hinter den Wachstumsraten vergangener Quartale zurück. Green rechnet damit, dass der Bereich zwar weiterhin solide, wenn auch nicht so starke Zuwächse wie im Vorjahr verzeichnen werde. Eine entsprechende Entwicklung zeichnet sich bereits beim Auftragseingang im Berichtsquartal ab: So zog Accenture wegen des niedrigeren Volumens bei Outsourcing-Verträgen lediglich Aufträge in Höhe von rund vier Milliarden Dollar an Land. Ein Jahr zuvor hatten noch über eine Milliarde Dollar mehr in den Order-Büchern gestanden.

Ungeachtet dieser Entwicklung hob das Management seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr nun sogar an. Erwartet wird jetzt ein Umsatzwachstum von 13 bis 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den Nettogewinn schätzt die Company auf 1,41 bis 1,46 Dollar je Aktie. Mitte Oktober hatte Accenture seine Prognosen noch wegen der starken Konkurrenz durch Offshore-Anbieter reduziert und einen Nettoertrag von 1,34 bis 1,39 Dollar je Aktie sowie ein Umsatzwachstum von lediglich neun bis zwölf Prozent in Aussicht gestellt.

Resultieren soll das zusätzliche Wachstum jedoch in erster Linie aus Währungsgewinnen und Aktienrückkäufen. Beim Auftragseingang rechnet das Unternehmen trotz des gestiegenen Beratungsbedarfs der Kunden nur mit einen Wert auf Vorjahresniveau. (mb)