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04.04.1997 - 

Leistungsangaben nicht mehr eindeutig

Acer bringt CD-Laufwerk mit 18facher Geschwindkeit

Das "Acermagic 616A" unterstützt Eide/Atapi-Schnittstellen und ist, so die Firma, kompatibel zu Windows 95 und NT. Das interne Laufwerk sollte Mitte März auf den Markt kommen und rund 250 Dollar kosten.

Acer hat das Acermagic mit einer eigenentwickelten DMA-Technologie (DMA = Direct Memory Access) ausgestattet. Diese erlaubt es, Daten von der CD direkt dem Arbeitsspeicher eines PCs zuzuführen und dabei den Prozessor zu umgehen. Auf diese Weise werde, so das Unternehmen, die Datentransferrate gesteigert.

Bei den heutigen Leistungsangaben zur Geschwindigkeit von CD-ROM-Laufwerken ist allerdings Vorsicht geboten. Diese arbeiten mittlerweile in der Regel mit der Technologie Constant Angular Velocity (CAV), der Constant Linear Velocity (CLV) oder einer Mischform aus beiden, der Partial Constant Angular Technology (siehe CW Nr. 6 vom 7. Februar 1997, Seite 30: "Leistungswerte schneller...").

Je nach Technologie ändert sich beim Ablesevorgang entweder die Umdrehungsgeschwindigkeit des CD-ROM-Laufwerks, wenn der Laserstrahl von innen nach außen fährt, oder bei gleichbleibender Umdrehungszahl wächst die Menge der eingelesenen Daten. Da die äußere Spur - die zwar logischerweise die meisten Daten pro Umdrehung parat halten würde - bei vielen CD-Scheiben gar nicht beschrieben ist, sagen die von Herstellern angegebenen Geschwindigkeitswerte von CD-Laufwerken eigentlich nur noch indirekt etwas über deren tatsächliche Leistungsfähigkeit aus. Dies gilt insbesondere bei der PCAV-Technologie, bei der die Anzahl der Umdrehungen variabel gehalten werden kann.