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10.07.1998 - 

Konzentration auf andere Teilmärkte

Acer und Fujitsu fahren DRAM-Engagement zurück

Acers Halbleitersparte erwarb kürzlich Lizenzen für Logikchips von IBM und kündigte an, seine Entwicklungs- und Geschäftsaktivitäten nicht mehr auf DRAM-Komponenten, sondern verstärkt auf System-on-a-Chip-Produkte ausrichten zu wollen. Dazu soll das eigene technische Know-how mit den Techniken von Big Blue verbunden werden.

Wie der britische Brancheninformationsdienst "Computergram" meldet, planen Acer und IBM, die Chipfabrik in Taiwan auf die 0,25-Mikrometer-Fertigungstechnik umzustellen. Die ersten Logikchips sollen das Werk Anfang 1999 verlassen. Bis dahin möchte Acers Halbleitersparte den Anteil der DRAM-Produktion auf weniger als 20 Prozent gedrückt haben.

Der taiwanische Konzern suchte seit längerem nach einem Kooperationspartner, nachdem Texas Instruments im Februar aus dem damals bestehenden Halbleiter-Joint-venture TI-Acer ausgestiegen war.

Wie weiter bekannt wurde, erwägt mittlerweile auch Fujitsu einen Rückzug aus dem DRAM-Geschäft. Zuvor hatte bereits Mi- tsubishi Electric angekündigt, seine Produktionskapazitäten statt für DRAMs mehr für kundenspezifische Chips einsetzen zu wollen. Damit verblieben nur noch die japanischen Konzerne NEC und Toshiba als Hersteller mit voll ausgebauten DRAM-Fertigungsanlagen.