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12.11.1998 - 

Defizitäres Chipgeschäft als Ursache

Acers Gewinn sinkt um 60 Prozent

MÜNCHEN (CW) - Die taiwanische Acer Inc. muß im dritten Quartal des Geschäftsjahres 1998 einen um 60 Prozent gesunkenen Nettogewinn hinnehmen. Vor allem die defizitäre Halbleitersparte des Konzerns trübte das Ergebnis.

Das zum 30. September 1998 beendete dritte Quartal bescherte dem Unternehmen einen Nettogewinn von 225 Millionen neuen taiwanischen Dollar (6,9 Millionen US-Dollar). Im Vergleichszeitraum 1997 hatte der Konzern noch einen Gewinn von 558 Millionen taiwanischen Dollar ausweisen können.

Die Rückgänge sind den Angaben zufolge in erster Linie auf einen beim Halbleiterproduzenten Acer Semiconductor Manufacturing entstandenen Verlust von 1,6 Milliarden taiwanischen Dollar zurückzuführen. Der Acer-Konzern ist zu 50 Prozent an diesem Unternehmen beteiligt. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, haben zudem rückläufige Einnahmen im PC-Geschäft das schwache Ergebnis verursacht.

Wegen der starken Konkurrenz im PC-Markt und dem damit verbundenen Rückgang der Gewinnmargen sei das operative Ergebnis der PC-Sparte von 841 auf 788 Millionen taiwanische Dollar zurückgegangen, berichtete Acers Vice-President Philip Peng. Gleichwohl habe das Unternehmen im Vergleich zum zweiten Quartal, in dem ein Verlust eingefahren wurde, Verbesserungen erzielt. Nachdem die hohen PC-Lagerbestände Mitte des Jahres abgebaut worden waren, habe Acer steigende Verkäufe und höhere Preise verbuchen können.