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02.04.2007

Acers Nr.-3-Pläne unter Beschuss

Acer will mit aller Macht zur Nummer drei im weltweiten PC-Markt werden. Ein starkes Wachstum in den USA ruft nun die Platzhirsche Hewlett-Packard und Dell auf den Plan. HP versucht das Taiwan-Unternehmen derzeit durch eine Klage wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen zu zähmen. Der alte und neue Dell-Chef Michael Dell soll unlängst nach Taiwan geflogen sein, um bei den Lieferanten anders als bisher nicht nur Barebones und Halbfertigprodukte, sondern große Mengen an Komplettsystemen zu ordern.

Marktbeobachter werten das als möglichen Schritt, dass sich der Direktanbieter künftig mehr der Distribution öffnet. Acer, zu 100 Prozent auf Logistiker bauend, könnte damit Wettbewerbsvorteile verlieren. Wiederholt hat Acer signalisiert, dass man für die Wachstumsziele auch die Übernahme eines Mitbewerbers nicht ausschließe. Neben Gateway ist neuerdings auch Fujitsu im Gespräch. Ausgerechnet: Ende der 1990er hatte Acer mal Siemens im Visier. Nachdem der FSC-Vertrag ausläuft, gibt es erste Gerüchte, dass die deutsch-japanische Liaison nicht mehr lange hält. Eine chinesisch-japanische würde Acer auch helfen, im Servermarkt voranzukommen.

Ob ein solcher Merger klug sei, stellen manche Analysten in Frage. Sie sagen, Acer sollte sich jetzt mehr auf die Profitabilität als auf das globale Ranking konzentrieren.

Klaus Hauptfleisch