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15.05.2015 - 

Nach gewaltigen Investments

Acht Cloud-Firmen, auf die Sie achten sollten

Bob Brown ist spezialisiert auf die Themen Security, Cloud und Software-Defined und arbeitet für die Network World in den USA.
Dietmar Müller ist freier Journalist in München und arbeitet für Computerwoche und Channelpartner.
Investoren haben vergangene Woche 350 Millionen Dollar in Cloud-Firmen gesteckt, deren Bogen sich von Hadoop-Clustern bis zu industriespezifischen Apps spannt.

Die Finanzierung von Cloud-Computing-Unternehmen zeigt auch in diesem Jahr keinerlei Anzeichen von Schwäche, ganz im Gegenteil: Erst vor wenigen Wochen haben fünf Cloud-Firmen insgesamt 175 Millionen Dollar Finanzhilfen eingestrichen. Und vor wenigen Tagen hat Domo aus Utah mitgeteilt, seine gerade erst freigegebene Cloud-basierte Business Intelligence-Technologie habe in einer fünften Runde von Investitionen ("Series D Funding") weitere 200 Millionen Dollar erhalten, womit sich das Gesamtvolumen nun auf zwei Milliarden Dollar belaufe.

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In den Schlagzeilen der vergangenen Woche fand sich auch Docker, das ebenfalls in einem Series D Funding 95 Millionen Dollar abgegriffen hat. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen insgesamt 160 Millionen an Investments eingefahren.

Docker ist offenbar ein heißer Tipp: Seine Linux-basierten Container ermöglichen Application Virtualization für die Entwicklung von Anwendungen, die in allen Infrastrukturen laufen. Zu den Unterstützern des Verfahrens zählen Microsoft, IBM, Cisco, Amazon Web Services und Vmware, "eine ganze Reihe von" Fortune 100-Unternehmen teste zudem aktuell die Beta der Plattform. Übrigens gibt es Docker, das Open Source (OS)-Projekt, und Docker, die Firma, die das OS-Projekt in bare Münze verwandeln soll.

Aber nicht nur Docker ist auf dem gerade Weg zu Reichtum und Erfolg: Das rivalisierende Container-Start-up CoreOS hat ebenfalls massive Geldmittel empfangen - von Google.

Container und Security sind heiß

Neben Containern scheint Cloud Security ein sehr anziehendes Thema zu sein: Gleich drei Firmen aus dieser Sparte haben vergangene Woche frische Investitionen mitgeteilt. Das auf Rechenzentrumssicherheit spezialisierte Illumio hat 100 Millionen Dollar eingestrichen, die in weitere Planung und Entwicklung, neue Büros und intensivierte Kundenakquise gesteckt werden soll.

Die Experten für Cloud-basierten Zugang von Duo Security erhielten in einer vierten Runde ("Series C Funding") 30 Millionen Dollar Starthilfe von Redpoint Ventures. Die beiden Gründer von Duo kommen von Arbor Networks und erklärten vergangene Woche auf ihrem Firmenblog, dass sie vorrangig Firmen Schutz vor Einbrüchen angedeihen lassen wollen, die mittels gestohlener Mitarbeiterdaten stattfinden können.

Adallom erhielt ebenfalls in einem Series C Funding 30 Million Dollar unter anderem von Hewlett Packard Ventures. Adallom hat bereits vor einigen Jahren eine Lösung für das Cloud-basierte Monitoring von Software-as-a-Service (SaaS)-Apps auf Mitarbeiter-Smartphones präsentiert.

Diese anderen Cloud-Firmen erhielten vergangene Woche Finanzspritzen:

  • Tray.io: Man könnte diesen Newcomer, der durch True Ventures gerade 2,2 Millionen Dollar an Basisfinanzierung erhalten hat, als IFTTT-Spezialist für Enterprise SaaS-Apps bezeichnen. Mit IFTTT - falls nicht bekannt - kann man verschiedene Webanwendungen wie etwa Facebook, Evenote oder Dropbox mit einfachen Anweisungen verknüpfen (daher der Name: "IF THIS happens THEN THAT should happen"). Tray.io seinerseits erklärt, man mache einfach den Umgang mit APIs simpler. Aktuell befindet sich das Tray.io-Verfahren in der Betaphase, über die Firmen-Website kann man sich auf dem Laufenden halten.

  • Pepperdata: Wahrscheinlich der Investment-Kandidat mit dem coolsten Namen diese Woche. Der Anbieter von Optimization-Software für Hadoop-Cluster erhielt in einem Series B Funding (die dritte Runde an Finanzinvestitionen) 15 Millionen Dollar von Wing Venture Capital. Die Gründer Sean Suchter, der vorher für Yahoo und Microsoft Search gearbeitet hat, und Chad Carson (vorher: Bing und Inktomi) erheben den Anspruch, Spezialisten für skalierbare Systeme zu sein und wollen mit ihrer Firma dabei helfen, Big Data-Berge abzutragen. "Bald schon werden in jedem Unternehmen verteilte Systeme laufen, und diese sollten genauso leicht zu installieren und zu nutzen sein wie heute Apps auf einem Computer oder gar einem Smartphone", beschreibt Carson seine Vision im Firmenblog.

  • Vlocity: Jedes Mal, wenn wir uns die neusten Investment-Gewinner ansehen, ist mindestens ein Nutzer der Salesforce-Plattform darunter. Heute ist dies Vlocity. Das Unternehmen erhielt von Salesforce Ventures 42,8 Millionen Dollar. Ganz unbescheiden haben sich die von Oracle und Siebel stammenden Topmanager zum Ziel gesetzt, "die weltweit erste Multi-Industry Cloud Software Company auf der Salesforce1-Platform" zu werden. Bislang gibt es Apps für die Bereiche Kommunikation/Medien/Technologie, Krankenversicherung, Versicherung und öffentliche Verwaltung.

  • Appirio: Eigentlich handelt es sich bei der in San Francisco beheimateten Firma um kein Startup mehr. Sie besteht seit 2006 und verfügt über mittlerweile fünf Niederlassung weltweit. Der Cloud-Consulter arbeitet eng mit großen Namen wie Google, Salesforce oder Workday zusammen. Vergangene Woche hat er in einem Series E Funding durch Fidelity Management & Research 35 Millionen Dollar erhalten. Laut CEO Chris Barbin sollen dadurch Kunden und Partner besseren Zugriff auf die interne Service-Plattform erhalten, auf der sich die Designer, Entwickler und Datenspezialisten von Appirio tummeln. Darüber hinaus habe man gerade den ehemaligen Vice President der Cloud-basierten Analytics-Plattform von Electronic Arts Alex Castro als neuen CTO verpflichtet. (sh)

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