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23.03.2001 - 

Windows-Migration

Active-Directory-Client für Windows 9x und NT 4.0

MÜNChEN (IDG) - Microsoft hat eine Client-Erweiterung herausgebracht, die Desktop-Systemen unter Windows 9x/ME und NT 4.0 Zugriff auf Active Directory Services (ADS) unter Windows 2000 ermöglicht. Diese ADS-Clients wurden von vielen IT-Managern bereits lange erwartet, da viele Migrationsprojekte auch eine Directory-Unterstützung der alten Systeme erfordern. Bisher konnte nur Windows 2000 auf ADS zugreifen.

Wie bereits seit längerem von Microsoft angekündigt, wird das Upgrade nur einen eingeschränkten Zugriff auf Active-Directory-Ressourcen bieten. So fehlen auf Clients ohne Windows 2000 einige wichtige Features wie das Kerberos-Sicherheitssystem. Die Erweiterung ermöglicht Altsystemen, sich auf dem am nächsten gelegenen Domain Controller anzumelden und Passwörter auf einem beliebigen Domain Cotroller zu ändern. Auch werden ADS-Schnittstellen unterstützt, die Scripting sowie den Zugriff auf File-Shares von fehlertoleranten Dateisystemen ermöglichen. Anwender sind auch in der Lage, ihre Objekte wie Adressen und Telefonnummern zu ändern, zudem wird für die Authentifizierung NTLM 2 unterstützt.

Mit diesen Funktionen ist zwar der Zugriff auf die ADS gewährleistet, jedoch fehlen wichtige Optionen wie Intellimirror-Unterstützung für Remote-Desktop-Management oder Gruppenrichtlinien. Zudem vermisst man Ipsec und das Layer 2 Tunneling Protocol für Virtual Private Networks.

Laut einer Studie von Gartner werden bis Ende des Jahres noch ein Viertel aller Windows-Desktops mit Windows 95 ausgestattet sein. Microsoft kommt daher nicht umhin, seine Anwender zu unterstützen, um die bisher eher schleppende Migration auf Windows 2000 anzukurbeln. Die ADS-Clients für Windows 95/98 werden über Windows-2000-CDs verteilt.