Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

29.09.2006

Actuate macht Excel massentauglich

Unternehmen können Design und Verwaltung von Spreadsheets zentralisieren.

Mit "Actuate 9 e.Spreadsheet" stellt Actuate eine überarbeitete Version seiner Server-Software für die automatisierte Verteilung von Tabellenkalkulationen vor. Sie umfasst ein Design-Tool, mit dessen Hilfe sich die Struktur der Daten und Arbeitsblätter individuell vorgeben und diese Vorlagen (Blueprints) samt Query-Definitionen hinterlegen lassen. Die Server-Engine "iServer" erzeugt aus den Vorgaben die Arbeitsblätter samt Funktionen und Formeln und verteilt sie an Benutzergruppen.

Neu in Version 9 ist die Funktion "Smartsheet Security". Sie hilft Arbeitsblätter absichern, um Inhalte und Tabellenkalkulationen intern und extern bereitstellen zu können. Ein "Smart- sheet" kann als eine voll nutzbare Excel-Arbeitsmappe (inklusiver dynamischer Hierarchien) beschrieben werden, deren Analysen und SQL-Abfragen sowie Layout als Objekt im iServer-Cache gespeichert sind.

Statt jede Arbeitsmappe individuell anzulegen, kann eine Vorlage diversen Benutzerkreisen dienen. Dabei werden stets Sicherheits- und Benutzervorgaben im Unternehmen über das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) geprüft und bei einer Abfrage nur die individuellen Daten und Layout generiert und verschickt. Dies entlastet die Quellsysteme. Ein neues Hilfsmittel ist der "Data Range Editor", der die bisherige Design-Umgebung erweitert. Über seine Drag-and-drop-Oberfläche können Anwender ohne Skripting Formeln und Verweise in den Spreadsheets so einstellen, dass sie mit der Erweiterung oder Minimierung der Daten "mitgehen". Der Anwender kann also bestimmen, wie sich etwa Spalten verhalten sollen, nachdem sie mit Daten gefüllt wurden. Ferner dient der Editor dazu, Sicherheitssperren für bestimmte Gruppen, Bereiche oder Datenblätter einzurichten, um die Nutzerrechte empfängerabhängig zu vergeben. Mit dem Espreadsheet-Tool "Data Explorer" ist zudem die Definition von Abfragen mit Hilfe von Parametern für Laufzeit- und Ansichtszeit möglich.

Blueprints beziehungsweise Objekte sind unabhängig von den Quellsystemen und können daher jederzeit angepasst werden. Dies unterscheide den Ansatz von Espreadsheet von Excel-Plug-ins, die von den meisten Anbietern von Business-Intelligence-Software zur Integration ihrer Produkte mit der Tabellenkalkulation geboten werden, erklärte Jeff Morris, Leiter Produktmarketing bei Actuate, gegenüber der computerwoche. Konkurrenzprodukte würden nur vorhandene Arbeitsblätter mit Daten befüllen. Die laufend notwendige Anpassung der Tabellen und Arbeitsmappen an Änderungen in den Quelldaten und im Layout würden hingegen nicht berücksichtigt, was oft zu Fehlern in der Excel-Anwendung führe.

BI-Plattform komplett

Espreadsheet 9 ist der letzte noch fehlende Baustein der kürzlich vorgestellten BI-Suite "Actuate 9". Diese führt unter anderem kollaborative Funktionen für die individuelle Gestaltung von Berichtsvorlagen ein und basiert technisch erstmals auf dem Open-Source-Tool-Projekt für Reporting BIRT der Eclipse Foundation. Laut Morris nutzen rund ein Drittel aller Kun- den Espreadsheet. Die Software lässt sich in verschiedenen Szenarien einsetzen: etwa als Bestandteil externer Anwendungen, oder auf einem oder mehreren iServern. Der Einstiegspreis soll bei 7500 Dollar für zehn Nutzer liegen. (as)