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14.06.1991 - 

Derzeit nur für Mainframes verfügbar

AD/Advantage jetzt auch in Deutschland vorgestellt

MÜNCHEN (CW) - Als Life-Cycle-Technologie bezeichnet Cincom seine jetzt in Deutschland vorgestellte Entwicklungsumgebung "AD/Advantage", mit der der Software-Entwicklungsprozeß vom Entwurf bis zur Wartung automatisiert werden soll. Außerdem verwendet die Software Expertensystemtechniken und generiert wiederverwendbare Module.

"Was unsere Entwicklungsumgebung dem AD/Cycle-Konzept der IBM voraus hat", so Klaus Rubba, Produkt-Manger von Cincom Systems, "das ist zum einen seine Offenheit für andere Herstellerumgebungen und zum anderen die Wiederverwendbarkeit einzelner Komponenten". Das Produkt soll neben dem IBM-Konzept auch das ,Cohesion'-Modell von Digital Equipment sowie das Distributet Computing Model' der Groupe Bull unterstützen".

Zur Code-Erzeugung dient dem bereits Anfang des Jahres in England vorgestellten Produkt die 4GL-Sprache Mantis, die ebenfalls von Cincom stammt. Die Wiederverwendbarkeit von Programmteilen wird durch die Generierung von Logikbausteinen erreicht, die während des Programmablaufs aus einer Bibliothek aufgerufen oder beim Kompilieren in die Anwendung eingebunden werden können (siehe auch CW Nr. 9 vom 1. März 1991, Seite 2: "Cincom Systems debütiert mit Komponenten-orientiertem CASE").

Derzeit steht die Entwicklungsumgebung nur für IBM-Großrechner zur Verfügung. Die Varianten für DECs VMS, für die PC-Betriebssysteme OS/2 und MS-DOS sowie für Unix sollen im Herbst dieses Jahres ausgeliefert werden. Versionen für Rechner von Siemens-Nixdorf, Bull und Fujitsu folgen voraussichtlich im nächsten Jahr.