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27.04.2001

Ad-hoc-Meldungen

Paperglobe AG heißt die neue Gesellschaft, die durch die Ulmer Tiscon AG, die Münchner Papiertechnische Stiftung und die Keppler Medien Gruppe, Heusenstamm, gegründet wurde. Das neue Unternehmen wird Betreiber des Branchenportals "Paperglobe.com". Die Investoren halten jeweils ein knappes Drittel der ausgegebenen Aktien, das restliche Prozent teilen sich die Vorstände Hans-Gerd Koenen und Stefan Reitsch, beide von der Keppler Medien Gruppe. Die Beteiligung Tiscoms beläuft sich auf 495000 Euro.

Die Münchner Hypo-Vereinsbank ist der neueste Lizenznehmer der Düsseldorfer Abit AG. Der Anbieter von Bankensoftware liefert netzwerkgestützte Programme für das Forderungs-Management und weitere Entwicklungsleistungen im Wert von mehreren Millionen Euro. Abit war bisher mit einem Marktanteil von 70 Prozent hauptsächlich im Sparkassenbereich tätig.

Der Softwarehändler Cancom IT Systeme übernimmt 84 Prozent der nahe München gelegenen Vendit AG. Der Neuerwerb ist im Softwarefachversand tätig und Lizenzierungspartner von Microsoft. Cancom plant die Verschmelzung Vendits mit seinem Tochterunternehmen Tendi AG. Der Kaufpreis wird durch die Ausgabe neuer Aktien beglichen. Cancom rechnet für dieses Geschäftsjahr statt geplanter 380 Millionen Mark Umsatz nun mit 502 Millionen Mark.

41,4 Millionen Euro Umsatz und damit eine Steigerung von neun Prozent kann die niedersächsische MB Software AG für das abgelaufene Geschäftsjahr verbuchen. Im operativen Geschäft wurden rund vier Millionen Euro erwirtschaftet. Problematisch ist allerdings die Abwertung von im Bestand gehaltenen Aktien, weshalb das Nettoergebnis nach Steuern bei zirka minus sieben Millionen Euro liegen wird. Trotzdem rechnet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr mit mindestens 47,5 Millionen Euro Umsatz sowie einem Plus von 50 Prozent beim operativen Ergebnis.

Deutlich negativer fallen die Zahlen bei der Münchner NSE Software AG aus. Der Umsatz liegt mit 26,5 Millionen Euro 21 Prozent unter dem Vorjahresresultat. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen ist von zwei auf minus 46,2 Millionen Euro angewachsen. Als Sanierungsmaßnahmen plant NSE den Verkauf der Hamburger Niederlassung sowie einer Tochtergesellschaft in Würzburg.