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08.01.1988 - 

Hersteller forcieren "Lieblingssprache" des Pentagon:

Ada soll kommerziellen Markt erobern

BOSTON (CWN) - Nun soll auch die Programmiersprache Ada im kommerziellen Markt Fuß fassen. Dieses Ziel verfolgen zumindest einige Mainstream-Hersteller, die auf der Ada Expo 87 ihre neuesten Produkte für diesen Sektor ankündigten.

Bislang galt Ada als reine Standardlösung für das amerikanische Department of Defense (DoD). Im kommerziellen Bereich dagegen fand die Programmiersprache vor allem in den Vereinigten Staaten wenig Anklang. Erst nachdem das Verteidigungsministerium dieses Jahr seine Zusage für Ada noch einmal verstärkte, reagierte der Markt. Auch die Analysten zweifeln heute nicht mehr daran, daß Ada bei kommerziellen Anwendungen an Boden gewinnt. Allerdings vollzieht sich ihrer Meinung nach dieser Wandel sehr langsam.

Auf der Expo wurden insgesamt drei neue Ada-Produkte vorgestellt: Eines davon ist "Pro Ada" von Oracle. Die Software ermöglicht es, SQL-Statements in Ada-Programme einzubetten. Dadurch kann laut Oracle der Anwender auf das hauseigene relationale Datenbank-Management-System zugreifen. Hardware-seitig wird "Pro-Ada" von DEC-Rechnern unterstützt.

Ab Januar will die Computer Corporation of America ein Interface vertreiben, das Ada-Programme mit ihrem Datenbank-Management-System Modell 204 verbindet. Der kalifornische Hersteller von Ada-Entwicklungs-Systemen, Rational, wird zusammen mit der IBM seine Produkte für die IBM-Systeme 4381 und 9370 vermarkten.