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11.12.1974

ADL muckt auf!

Das war ja starker Tobac. Dergleichen hatte IBM wohl lange nicht mehr gehört, hierzulande eigentlich noch nie. Und möglicherweise ist man in der Stuttgarter Hauptverwaltung durchaus besorgt über den Widerhall, den die ADL-Stellungnahme zu den jüngsten Preiserhöhungen und die Empfehlungen an die Anwender ("Die Rechnung der Hersteller muß nicht aufgehen") in der Fachpresse, aber auch in der Welt, FAZ, Süddeutschen und im Handelsblatt findet.

Offenbar ist nun auch der ADL, Verband für Informationsverarbeitung, mündig geworden. Das neue Management versteht sich als Interessenvertretung der Anwender. Nachdem man mit dem IBM-Vorstand verhandelt hatte - und auf Granit stieß, wagte man folgerichtig den Schritt in die Offensive.

Das war mutig, wichtig und genügt allein noch nicht. Der Schwarze Peter ist jetzt bei den Anwendern. Es liegt an ihnen, den Empfehlungen des ADL zu folgen, die praxiserprobte Alternativen zu den geforderten Mehrausgaben aufzeigen. Es gibt nämlich nur ein Mittel- und das wurde klar erkannt - IBM zur Zurücknahme der Preiserhöhungen zu zwingen, nämlich den jeweiligen Vertriebsbeauftragten einen Rückgang des Mietvolumens in Aussicht zu stellen. Wenn das viele Anwender tun, spricht sich das bei IBM sehr schnell nach oben 'rum.