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08.10.1993

Administration autonom oder im WAN-Verbund ICL stellt neues ASM-Release zur Systemverwaltung im LAN vor

MUENCHEN (CW) - Mit Advanced Systems Management (ASM) 2.0 hat die ICL Technology GmbH bereits seit Jahresbeginn ein neues Release ihres fuer LANs konzpierten Software-Management-Systems auf dem Markt. Das Update, das nun offiziell vorgestellt wurde, basiert auf einer Client-Server-Architektur und verfuegt ueber Funktionen zur gleichzeitigen lokalen und zentralen Verwaltung.

Mit ASM koennen Netzadmini- stratoren nach Angaben von ICL LANs lokal und remote ueber ein WAN konfigurieren, warten und verwalten. Gleichzeitig lassen sich Programme und Dokumente automatisch vom zentralen ASM-Server aus auch in remoten Servern oder Arbeitsstationen installieren, aktivieren und neu konfigurieren beziehungsweise durch neue Versionen ersetzen. Vorteil fuer die Anwender: Die Anwesenheit des Netzadministrators vor Ort ist durch diese Fernbedienungs-Funktionalitaet in vielen Faellen nicht mehr notwendig.

ASM 2.0 basiert, wie das vor rund vier Jahren auf dem Markt eingefuehrte Vorgaenger-Release, auf einer Client-Server-Architektur und kann entweder auf einem zentralen Knoten eines unternehmensweiten Netzes installiert oder fuer das Management einzelner Subnetze eingesetzt werden.

Einsatz von lokalen und zentralen Features

So gewaehrleistet beispielsweise die Komponente "ASM Central" die unternehmensweite Verwaltung und Kontrolle von Programmen, Dokumenten und beliebigen Dateien (items) innerhalb unterschiedlicher LANs. Zusaetzlich stehen unter dieser Funktion eine Reihe von Hilfsprogrammen zur Verfuegung.

Dazu gehoeren unter anderem eine "Central Library", mit der eine Versionskontrolle fuer Dokumente und Programme, die im Netz eingesetzt werden, ermoeglicht wird sowie ein "Distributed Items Register", das dokumentiert, welche Items bereits an einzelne lokale Rechner verschickt wurden.

Unter "ASM Local" ist ein Buendel von Features zusammengefasst, das das lokale System-Management ermoeglichen soll. Hierzu gehoert das "Software Inventory Register", in dem alle im Netz eingesetzten Programme und Dokumente verzeichnet sind. Im "Computer Register" werden zudem saemtliche angeschlossenen Rechner automatisch erkannt und mit ihren jeweiligen Spezifikationen erfasst. Ein wichtiges Tool ist ICL zufolge ferner der sogenannte "Event Manager", eine Management-Schittstelle zur Aufzeichnung von Fehlerprotokollen und Ereignissen sowie zur automatischen Ablaufsteuerung in Fehlersituationen (Recovery).

Wird das ASM-Local-Paket in eine unternehmensweite Konfiguration eingebunden, muss jedoch ein spezielles WAN-Option-Kit implementiert werden, um die Kommunikation zwischen den beiden Ebenen ASM Central und ASM Local zu ermoeglichen.

Derzeit stehen dafuer drei Versionen fuer die Protokolle X.25, LU 6.2 und TCP/IP zur Verfuegung. Der ASM-Central-Server kann auf einem beliebigen 386er oder 486er PC installiert werden und benoetigt mindestens 16 MB RAM.

Die ideale Groesse der Festplatte ist dabei abhaengig vom Umfang des jeweiligen Archivs, empfohlen werden seitens des Herstellers mindestens 300 MB. Als Betriebssystem ist derzeit OS/2 erforderlich; ASM korrespondiert aber mit unterschiedlichen LAN- Betriebssystemen wie LAN Manager 2.x, LAN Server 2.x und 3.x sowie Netware 3.x - gleiches gilt fuer "aktive" Netz-Management-Loesungen auf SNMP-Basis. Den Systempreis fuer eine Einstiegskonfiguration (rund 20 Workstations) beziffert ICL mit zirka 6000 Mark, die weitere Lizenzierung wird pro zu steuernde logische Einheit berechnet. u