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10.10.1997 - 

Systemadministration/Kommentar

Administration ist Notwehr

Es hat sich viel verändert, leider nicht immer zum Besseren. Erfahrene Systemadministratoren verfallen schon mal in wehmütige Erinnerungen an "die guten, alten Zeiten", als sie noch so ziemlich alles an einer Konsole unter Kontrolle hatten.

Inzwischen stehen auf den User-Arbeitsplätzen nicht nur Rechner mit beachtlicher Leistung, sondern auf ihnen laufen auch komplexe Systeme, die für die Leistungsfähigkeit der Unternehmen essentiell sind. Mit diesem Wandel konnte die Entwicklung auf seiten der Administration vielfach nicht mithalten, obwohl die Aufgaben zur Funktionssicherung einer verteilten DV beträchtlich zugenommen haben.

In diesem Schwerpunkt ist nicht primär vom Datenverkehr zwischen den Arbeitsstationen die Rede. Vielmehr geht es um die Organisation einer mittelschweren Anarchie: Client-Server heißt mehr Computer, unterschiedliche Betriebssysteme und für jede Umgebung wieder spezielle System-Management-Lösungen. Herausgekommen ist dabei zunächst ein Sammelsurium von Insellösungen.

Inzwischen beansprucht die Verwaltung und Pflege solcher Systeme im Durchschnitt die Hälfte der DV-Etats. Entsprechend hoch ist das Interesse der professionellen Anwender an Lösungen, die möglichst alles integrieren und regulieren sollen - und zwar weitgehend automatisch und mit grafischen Übersichtshilfen.

Hierzu gibt es Herstelleransätze, aber keineswegs so etwas wie ein gemeinsames Dach. Hergebrachte Konzeptionen doch noch unter einen Hut zu bekommen verspricht die Objektorientierung; die aber trifft auf Skepsis. Derweil steht der nächste Schritt schon an: Internet-Technik bringt einheitliche Protokolle (IP), Oberflächen (Browser) und neue Standards (zum Beispiel IIOP) - aber auch jede Menge Links in den elektronischen Orkus.ls