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02.04.1976 - 

Neuer Forschungsführer Informatik:

Adreßbuch der DV-Wissenschaft

BONN - In der Bundesrepublik einschließlich West-Berlin gibt es zur Zeit 29 Möglichkeiten, Informatik als Hauptfach zu studieren. An 15 Hochschulen kann man Diplom-Informatiker werden - an den Universitäten Bonn, Dortmund, Erlangen-Nürnherg, Kaiserslautern, Kiel, Köln, Saarbrücken, Stuttgart; an den Technischen Hochschulen Aachen, Darmstadt, Karlsruhe; an den Technischen Universitäten Berlin, Braunschweig, München und an der Bundeswehrhochschule München. Die Ausbildung des Diplom-Informatikers ist nicht in erster Linie auf den Erwerb berufsspezifischer Kenntnisse und Fertigkeiten ausgerichtet - aber eine solide Ausbildung auf wissenschaftlicher Basis ist später in der Praxis ein guter Schutz gegen mögliche Arbeitslosigkeit - das haben alle Arbeitsmarktstatistiken gezeigt.

14 Fachhochschulen bieten Studienmöglichkeiten der Fachrichtungen Allgemeine Informatik, Wirtschaftsinformatik und Technische Informatik: Dortmund, Eßlingen, Furtwangen, Hamburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, München, Paderborn, Pforzheim, (...) und Wedel. Der hier ausgebildete "graduierte Informatiker" ist im Gegensatz zum Diplom-Informatiker ein, mehr praxisorientierter Datenverarbeitungsfachmann für Industrie, Wirtschaft und Verwaltung.

Die Studiengänge, Zulassungsverfahren und Prüfungsbedingungen sowie die Fachgebiete der einzelnen Professoren und Forschungsgruppen sind detailliert in dem jetzt neu erschienenen "Studien- und Forschungsführer Informatik Ausgabe 1976" enthalten sowie ein Verzeichnis aller von der Bundesregierung geförderten DV-Forschungsprojekte. Studienführer können auch nützlich sein, wenn man gar nicht studieren will! uk

Informationen: "Studien- und Forschungsführer Informatik, Ausgabe 1976" (auch in englischer und französischer Sprache erhältlich). Herausgegeben von der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD), Postfach 1240, Schloß Birlinghoven, 5205 St. Augustin 1.