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22.05.1992 - 

Ranger-Notebook kommt mit Griff daher

Advanced Logic Research baut die PC-Palette mit 486er aus

MÜNCHEN(CW) - Mit einigen neuen Rechnermodellen erweitert Advanced Logic Researeh (ALR) die Produktpalette, darunter die 486er "Ranger"-Notebooks.

Ferner gibt die in Eschborn ansässige Deutschland-Niederlassung bekannt, daß bei der "Powerpro"-Familie die Preise um bis zu 30 Prozent gesenkt wurden. Bei allen Powerpro-PCs hat ALR Preisreduktionen vorgenommen. So kostet beispielsweise das Modell "Powerpro VM 486/33" jetzt rund 9600 Mark statt zuvor knapp 13600 Mark. Außerdem umfaßt die Serie nun auch PCs mit dem 486DX-2/50 Prozessor von Intel. Wie die anderen Powerpro-Rechnern bieten die 486DX-2/50-PCs ein oder zwei austauschbare Prozessoren sowie 5 MB Arbeitsspeicher - auf 305 MB erweiterbar. Die 486DX-2/50-Variante ohne Festplatte kommt etwa auf 10 500 Mark. Mit einer 535-MB-Festplatte ausgestattet liegt der Preis bei knapp 16 500 Mark.

ALR holte außerdem die Ankündigung der Ranger-Notebooks nach, die eigentlich bereits im Februar stattfinden sollte. Bei den Rechnern läßt sich die als Steckmodul konzipierte 486er CPU austauschen, wobei derzeit folgende Prozessortypen zur Verfügung stehen: 486SX mit 20 Megahertz, 486SX mit 25

Megahertz sowie 486DX mit 25 Megahertz. Das Unternehmen erwähnt in diesem Zusammenhang, daß bei einem CPU-Austausch die alten Prozessoren für einen kleinen Betrag zurückgenommen und dann als Ersatzteile verwendet werden. Diese Möglichkeit gelte für alle ALR-PCs mit austauschbaren CPUs.

Der Notebook ist in einer monochromen Version mit einem Hintergrund-beleuchteten 9-Zoll-LC-Display erhältlich Der Bildschirm läßt sich um 180 Grad schwenken und kann 32 Graustufen mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel darstellen. Im Juni soll auch eine Farbvariante des Notebooks auf den Markt kommen, die ein Passiv-Matrix-Display für 64 Farben bietet. In der Grundausstattung verfügen die tragbaren Ranger-Rechner über 4 MB RAM (auf 16 MB erweiterbar), ein 3?-Zoll-Diskettenlaufwerk sowie eine Festplatte für 60 MB, 80 MB oder 120 MB Daten. Optional sind ein Fax-Modem (2400/9600 Baud), ein SCSI-Interface und eine Datenkompressionskarte zu haben. Für die Microsoft-Ballpoint-Maus ist eine Vorrichtung zum Anklinken vorhanden.

Ohne Netzanschluß läßt sich der Notebook mindestens fünf Stunden betreiben - das garantiert ALR eigenen Angaben zufolge. Der Nickel-Metall-Hybrid-Akku ist in zwei Stunden wieder aufgeladen, auch wenn der Rechner währenddessen benutzt wird, heißt es weiter. Das Gerät wiegt etwa 3,3 Kilogramm und verfügt am Gehäuse über einen Griff. Die monochromen Modelle kosten mit 486SX-CPU (20 Megahertz) und einer 60-MB-Festplatte etwa 7100 Mark. Mit einem 486DX-Prozessor liegt der Preis für das gleiche Modell etwa bei 8400 Mark. Die 486DX-Farbausführung soll - ebenfalls mit 60-MB-Festplatte - für zirka 9000 Mark angeboten werden.

Die Eschborner berichten außerdem über sieben neue Modelle der "Powerflex Flyer"-Familie, Dabei handelt es um vier Desktop- und drei Tower-PCs, die je nach Ausführung mit 486SX-CPUs (20 oder 25 Megahertz) oder mit 486DX- (33 Megahertz) und 486DX 2/50 Prozessoren (50/25 Megahertz) arbeiten. Die Preise bewegen sich etwa zwischen 4000 und 12 000 Mark, je nach Konfiguration und Gehäuse.

Ferner offeriert das Unternehmen ab Juni 1992 zwei Flyer-Modelle als Multimedia-PCs. Zur Standardausstattung der Produktreihe kommen hier ein CD-31A-CD-ROM von Sony, eine Pro-Audio-Multimedia-Karte sowie die MPC-Programme "Works", "Bookshelf" und "Beethoven" hinzu.