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01.07.1994

Aeltere Alternative nur noch als Back-end-Loesung Switching Ethernet verdraengt die Fast-Ethernet-Technologie

SAN MATEO (IDG) - Noch vor Jahresfrist als die High-speed- Networking-Alternative im Desktop-Bereich gefeiert, steht Fast Ethernet nun praktisch vor dem Ende. Die meisten Hersteller, die bisher auf die Technologie setzten, favorisieren nun "Switched Ethernet" zur Erhoehung der verfuegbaren Netzbandbreite am PC.

Zahlreiche Mitglieder der Fast-Ethernet-Allianz, einschliesslich Grand Junction Networks, Synoptics Communications Inc. und Kalpana Inc., vertreten nun die Ansicht, dass Fast-Ethernet-Produkte teurer sind als die Switching-Ethernet-Technologie und dabei weniger Bandbreite am Desktop bereitstellen. Auch wenn Industrievertreter erklaeren, dass nicht alle Stationen gleichzeitig die hohe Bandbreite benoetigen, ist doch nicht an der Tatsache zu ruetteln, dass das schnelle Ethernet mit 100 Mbit/s ein Shared Medium ist und so in LANs mit mehr als zehn Usern auch nicht mehr Leistung bringt als die heutige Technologie.

Mit Hilfe der Switching-Technologie koennen dagegen bei fast zwei Dutzend Rechnern gleichzeitig dedizierte 10 Mbit/s bis zum Desktop gefuehrt werden. Aufgrund des besseren Preis-Leistungs- Verhaeltnisses wird Switched Ethernet nach Meinung von Val Sribar, Analyst der Meta Group, das Rennen am Desktop machen. Zudem erfordert das Switching-Verfahren keine neuen Netzkarten in den Arbeitsplatzrechnern, wie es beim 100-Mbit/s-Ethernet der Fall ist. Branchenkenner gehen davon aus, dass die entsprechenden Boards rund 400 Dollar kosten werden.

Einzelne Fast-Ethernet-Anbieter ziehen daraus bereits die Konsequenz und bieten die schnelle Netztechnologie nur noch als Back-end-Loesung an. So hat beispielsweise Grand Junction den 10/100AG-Hub mit 25 Switched-Ethernet-Ports ausgestattet, aber nur vier Fast-Ethernet-Ports zur Verbindung mit Servern eingebaut.