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28.08.1981

Ärger bei der Datenerfassung:Vergeßlicher Grundbuchcomputer

WIEN (eks) - Derzeit werden die Grundbücher in Wien, Niederösterreich und in der Steiermark auf die Grundstücksdatenbank übernommen. Die Datenerfassung aus den Jahrzehnte, ja manchmal Jahrhunderte alten Folianten mit zahlreichen Verweisen auf Einlageblättern, die in richtiger Reihenfolge bearbeitet werden müssen, führt nun zu zahlreichen Eingabefehlern.

Vor allem, Kreditinstitute prüfen derzeit fieberhaft die Computerauszüge. Sind doch im ersten umgestellten Grundbuch, dem des Bezirksgerichts Favoriten, zahlreiche Pfandrechte im "Bitkübel" verschwunden. Innerhalb von sechs Monaten nach der erfolgten Umstellung ist der Einspruch wegen fehlerhafter Daten einfach. Computerausdrucke können gratis angefordert werden. Beanstandungen werden bei Nachweis ihrer Berechtigung formlos behoben.

Nach Ablauf der Einspruchsfrist wird der Amtsweg kompliziert. Man kann sich schon die Grundbuchbeamten vorstellen: "Lieber Herr, da kann ma' nix machen. Wissen's, wir haben jetzt alles im Computer. Also sind auch Privatpersonen, einschließlich Besitzer von Eigentumswohnungen gut beraten, die sie betreffenden Eintragungen sorgfältig zu prüfen.