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16.03.1990 - 

Jetzt schaltet sich das Repräsentantenhaus ein

Ärger mit dem US-Airforce-Unisys-Deal nimmt kein Ende

MENLO PARK (IDG) - Die US-Airforce muß weiterhin auf ihre Unisys-PCs warten. Nachdem zuerst Zenith Data Systems gegen die Auftragsvergabe an Unisys protestiert, die Einwände aber im Januar zurückgezogen hatte, ist Unisys jetzt offenbar nicht in der Lage, alle Airforce-Testkriterien für den Desktop-III-Kontrakt zu erfüllen.

Wie die IDG-Publikation "Infoworld" meldet, läuft das integrierte Softwarepaket "Enable" vom gleichnamigen Zulieferer bisher nicht unter der Posix-Betriebssystemoberfläche, die bei der Airforce implementiert ist.

Jetzt hat das Committee on Governments Operations beim Repräsentantenhaus in Washington unter dem Vorsitz des Abgeordneten John Conyers Jr., Michigan, eine Untersuchung eingeleitet. Ziel ist es, "zu bestimmen, ob es Gründe zu der Annahme gibt, daß ein Gesetz oder eine Verordnung verletzt worden sein könnten."

Material für diese Untersuchung hofft Conyers vom Auftraggeber zu bekommen: Er forderte bis Anfang März umfassende Informationen in Form von Memos und Mitschnitten von Telefongesprächen im Zusammenhang mit dem Kontrakt. Aus Komitee-Kreisen verlautete allerdings, die Airforce habe mehr Zeit zur Verfügung.

Nach Einschätzung von Unisys ist allerdings nicht damit zu rechnen, daß die US-Luftwaffe überhaupt etwas von dem Material herausrücken wird.