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03.11.2009

Airbus erhält Auftrag von Air New Zealand für 14 A320

WELLINGTON (Dow Jones)--Die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand hat Airbus den Zuschlag zur Erweiterung ihrer Kurzstreckenflotte gegeben. Die Airline kündigte am Dienstag die Bestellung von 14 Flugzeugen des Typs A320 bei der EADS-Tochter an. Damit soll die bestehende Flotte von 15 Boeing 737-300-Maschinen ersetzt werden.

WELLINGTON (Dow Jones)--Die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand hat Airbus den Zuschlag zur Erweiterung ihrer Kurzstreckenflotte gegeben. Die Airline kündigte am Dienstag die Bestellung von 14 Flugzeugen des Typs A320 bei der EADS-Tochter an. Damit soll die bestehende Flotte von 15 Boeing 737-300-Maschinen ersetzt werden.

Ausschlaggebend für die Entscheidung seien technische Faktoren gewesen, wie die Breite und das Frachtsystem der Maschinen, sowie der Preis, sagte der General Manager für Kurzstreckenflüge, Bruce Parton. Einen Zusammenhang mit den mehrfachen Verzögerungen bei der Auslieferung des Boeing 787 Dreamliner gebe es nicht.

"In diesem Fall war der Airbus einfach überlegen. Es hat gewiss nichts mit irgendwelchen Verzögerungen bei dem 787er zu tun", sagte Parton.

Air New Zealand hatte bei Boeing Co acht Dreamliner bestellt. Die erste Maschine sollte eigentlich im ersten Quartal 2013 geliefert werden. CEO Rob Fyfe rechnet aufgrund der technischen Probleme bei Boeing nun aber erst im letzten Quartal 2013 mit einer Lieferung.

Nach Einschätzung von Geoff Zame, Analyst bei Craig Investment Partners, haben sich die beiden Flugzeughersteller bei der Ausschreibung vermutlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Auch wenn sich Air New Zealand nun für Airbus entschieden habe, bleibe eine gewisse wettbewerblich Spannung in der Flotte erhalten, da alle Langstrecken-Maschinen von Boeing stammten. "Boeing wird immer noch eine wichtige Rolle in der Flotte spielen", sagte er.

Die erste A320-Maschine dürfte am Januar 2011 ausgeliefert werden, teilte Air New Zealand mit. Die restlichen Flugzeuge sollen nach und nach bis 2016 eingeführt werden. Außerdem habe die Fluggesellschaft sich die Kaufrechte für weitere 11 Maschinen gesichert.

Laut Listenpreis kosten die 14 Maschinen über 1 Mrd USD. Die zu 76% staatlich kontrollierte Air New Zealand habe aber einen Nachlass bekommen, hieß es weiter. Parton sagte lediglich, der Nachlass sei "beträchtlich". Nähere Angabe wollte der Manager nicht machen.

Die Bestrebungen des Konzerns, grade dann neue Maschinen zu kaufen, wenn sich der Markt in einer Abschwungphase befindet, sei "in der Vergangenheit unglaublich erfolgreich gewesen und war auch dieses Mal unglaublich erfolgreich."

Webseite: www.airnewzealand.com -Von Rebecca Howard, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/sha/jhe

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