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14.07.2008

Airbus muss Strategie in China überdenken

FARNBOROUGH (Dow Jones)--Der europäische Flugzeughersteller Airbus muss seine Strategie in China überdenken, nachdem die Regierung in Peking entschieden hat, einen Konkurrenten für die EADS-Tochter und Boeing Co im eigenen Land zu haben. Bis 2020 will China selbst ein ziviles Flugzeug produzieren. "Wir werden die Entwicklung unserer Präsenz in China fortsetzen, aber vielleicht in anderer Weise als in der Vergangenheit", sagte Laurence Barron, der Verantwortliche für das Airbus-Geschäft in China am Montag.

FARNBOROUGH (Dow Jones)--Der europäische Flugzeughersteller Airbus muss seine Strategie in China überdenken, nachdem die Regierung in Peking entschieden hat, einen Konkurrenten für die EADS-Tochter und Boeing Co im eigenen Land zu haben. Bis 2020 will China selbst ein ziviles Flugzeug produzieren. "Wir werden die Entwicklung unserer Präsenz in China fortsetzen, aber vielleicht in anderer Weise als in der Vergangenheit", sagte Laurence Barron, der Verantwortliche für das Airbus-Geschäft in China am Montag.

Airbus wolle immer noch 50% der im Jahr 2012 in China in Betrieb genommenen Flugzeuge stellen. Derzeit liegt dieser Anteil bei 38%. Die Einflussmöglichkeiten seines Unternehmens beim Aufbau einer chinesischen Flugzeugindustrie hält Barron für begrenzt. "Wir würden gern mit ihnen über das Programm reden, aber ich sehe keine Möglichkeit für uns, da eine Rolle zu spielen", so Barron gegenüber Dow Jones Newswires.

Derzeit baut die Tochter des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS eine Fertigungslinie für die Modellfamilie A320 auf. Ab August soll das Joint Venture produktionsbereit sein. Die Flugzeuge sollen dort aus vorgefertigten Teilen montiert werden. Bei der Produktion des neuen Airbus mit breitem Rumpf werden chinesische Auftragnehmer einen Anteil von 5% der Arbeit ausführen. Mehr sei nicht möglich, so Barron, da die Kapazitäten des Landes begrenzt seien. Für das Jahr 2010 rechnet er mit chinesischer Zulieferung im Volumen von 120 Mio USD.

Webseiten: http://www.airbus.com http://www.eads.net -Von David Pearson, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 29725 104; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mmr/jhe

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