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Airbus nimmt weitere Käufer für die A350 XWB ins Visier

21.06.2007
Von David Pearson

Von David Pearson

Dow Jones Newswires

PARIS (Dow Jones)--Nachdem Airbus 186 Bestellungen für das neue Großraumflugzeug A350 XWB erhalten hat, führt die Gesellschaft nun auch mit den potenziellen Kunden Lufthansa und British Airways Verkaufsgespräche. Zusätzlich dränge der Flugzeughersteller die International Lease Finance Corp (ILFC), eine Tochter der American International Group Inc, dazu, ihr Optionen auf eine Vorversion der A350 in naher Zukunft in verbindliche Bestellungen umzuwandeln, sagte der Chief Operating Officer for Customers von Airbus, John Leahy, am Donnerstag.

ILFC ist eines der Unternehmen, das eine erste, ursprüngliche Version des A350 erhalten sollte. Das Modell war 2005 jedoch verworfen worden, nachdem Airbus erkannt hatte, dass die Fluggesellschaften eine wesentlich radikalere Änderung des Designs wollten als vom Hersteller angeboten. Einige dieser Unternehmen haben ihre Bestellungen in das XWB-Modell umgewandelt, das Ende vergangenen Jahres seinen Projektstart hatte und nicht vor 2013 ausgeliefert werden wird.

"Wir können die Lieferkapazitäten nicht länger reservieren", sagte Leahy. Entweder entschlössen sich die Besteller sehr bald dazu, auf die XWB umzusatteln, oder sie verlören ihre Option. Der A350 XWB ist das Konkurrenzmodell des 787 Dreamliner von Boeing.

Leahy hatte sich am Mittwoch mit ILFC-CEO Steven Udvar-Hazy getroffen, um eine Umwandlung der 16 ursprünglichen Aufträge des Unternehmens zu besprechen. Anfang der Woche hatte ILFC mit Boeing einen Vertrag über 50 neue 787 Dreamliner geschlossen. Udvar-Hazy hatte zu diesem Zeitpunkt angedeutet, ILFC könnte sich wegen einer weiteren Bestellung in den kommenden Monaten wieder an Boeing wenden.

Einige Leute würden dies als Bestätigung der Technologie von Boeing ansehen, sagte Leahy, er betrachte die Bestellungen jedoch mehr als eine Reaktion auf die Tatsache, dass Boeing ihr neues, mittelgroßes Flugzeug liefern kann, bevor die A350 verfügbar sein wird.

British Airways und Air India seien zudem interessiert am Flaggschiff von Airbus, der A380, sagte Leahy. Er hoffe zudem, dass es bis Ende des Jahres zu einem Vertragsabschluss mit Lufthansa komme.

Insgesamt hat die Flugzeugmesse in Le Bourget Airbus in den ersten vier Tagen nach eigenen Angaben 688 Bestellungen mit einem Listenwert von 91,8 Mrd USD beschert. Diese bestünden aus 405 verbindlichen Bestellungen und 283 Optionen.

Dagegen ist die Messe für Boeing mit 125 Bestellungen relativ ruhig verlaufen. Allerdings vertritt der US-Flugzeugbauer die Politik, keine Aufträge für solche Veranstaltungen zurückzuhalten.

Für Freitag erwartet Airbus einen weiteren Auftrag.

Webseite: http://www.airbus.com

-Von David Pearson, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108,

unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/pia/hab

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