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08.06.2010

Airbus-Staaten stehen weiter zur A400M

BERLIN (Dow Jones)--Die vier Airbus-Nationen Deutschland, Großbritannien, Spanien und Frankreich haben sich erneut hinter das Militärtransporterprojekt A400M gestellt und ihre Zuversicht zum weiteren Verlauf geäußert. "Die A400M entwickelt sich vom Sorgenkind zum Erfolgsflugzeug", sagte Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, am Dienstag nach der Airbus-Ministerkonferenz im Rahmen der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA in Berlin.

BERLIN (Dow Jones)--Die vier Airbus-Nationen Deutschland, Großbritannien, Spanien und Frankreich haben sich erneut hinter das Militärtransporterprojekt A400M gestellt und ihre Zuversicht zum weiteren Verlauf geäußert. "Die A400M entwickelt sich vom Sorgenkind zum Erfolgsflugzeug", sagte Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, am Dienstag nach der Airbus-Ministerkonferenz im Rahmen der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA in Berlin.

Im Gegensatz zu Airbus äußerte sich Hintze jedoch nicht ganz so optimistisch zur Fertigstellung des endgültigen Vertrags zwischen den sieben Bestellnationen und dem europäischen Flugzeughersteller. "Der Vertrag soll so schnell wie möglich und so gründlich wie nötig fertiggestellt werden", sagte der Koordinator. Manchmal stünden beide Bedingungen aber im Widerspruch und deswegen wolle er nicht prophezeien, zu welchem Zeitpunkt die endgültigen Verträge unterschrieben seien. Airbus Military hatte zuvor gesagt, dass mit der Unterschrift Ende Juni gerechnet wird.

Noch vager äußerte sich der Vertreter Großbritanniens. Das Land unterstütze zwar auf jeden Fall die Entwicklung der A400M, sagte Mark Prisk, Staatsminister für Wirtschaft und Unternehmen. Allerdings sei er aufgrund der Regierungsumbildung gerade erst die zweite Woche im Amt und könnte zu Details des Vertrags keine Stellung nehmen. Er wies zudem darauf hin, dass derzeit keine "individuellen Entscheidungen zu bestimmten Projekten" getroffen werden könnten, da sich die Regierung erst einmal die gesamte Strategie in der Verteidigung anschauen müsse.

Die Airbus-Staaten haben sich zudem mit der Ausschreibung für den US-Tankerauftrag beschäftigt, für den der Flugzeughersteller bis zum 9. Juli ein Gebot abgeben will. "Die Airbus-Länder setzen sich dafür ein, dass das ein faires Verfahren wird", sagte Hintze. Bei einer fairen Chancen sei er von einem guten Ausgang für Airbus überzeugt.

Auch das in der Entwicklung befindliche Langstreckenflugzeug A350XWB beschäftigte die Minister. Der Bericht von Airbus über die Entwicklungsfortschritte und den Stand der Bestellungen bezeichnete der deutsche Regierungskoordinator als "sehr gut". Die Länder hätten sich grundsätzlich für eine Unterstützung ausgesprochen, sagte Hintze. Die vorgesehenen und WTO-konformen Darlehen in Höhe eines Drittels der Entwicklungskosten sollen je nach Arbeitsanteil auf die vier Länder aufgeteilt werden. Diese Aufteilung werde aber erst vorgenommen, wenn die WTO-Urteile zu Subventionen für Airbus und Boeing vorliegen. Hintze geht für Deutschland bei der A350XWB von einem Darlehen von rund 1 Mrd EUR aus. Spanien bereitet sich auf die Übernahme von 300 Mio EUR vor. Frankreich rechnet mit 1,4 Mrd EUR. Großbritannien wollte sich nicht äußern.

Zu den erwarteten Aussagen der Welthandelsorganisation (WTO) sagte Hintze, dass er sich im Anschluss daran Gespräche zwischen der EU und den USA wünsche. "Dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir einmal in Ruhe transkontinental reden müssen", betonte er. Er hoffe auf Verhandlungen in Augenhöhe und ein Ergebnis, das die Förderung von Entwicklungskosten weiterhin möglich mache. Ein solches Ergebnis hält der Staatssekretär durchaus für möglich.

Webseite: www.airbus.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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