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19.01.1990 - 

Schrittweise Anbindung an Rechner der Fluglinien

Airline-Reservierungssystem Amadeus startet den RZ-Betrieb

MÜNCHEN (CW) - Am 18. Januar soll mit dem Rechenzentrum im Erdinger Moos bei München der wichtigste Teil des Reiseinformations- und -reservierungssystems Amadeus seinen Testbetrieb aufnehmen.

Nach festem Plan werden die auf 4000 Quadratmeter Fläche installierten Rechner und Datenspeicher zunächst im Test erprobt.

Die Verbindungen zu den Rechnern der angeschlossenen Fluglinien, Hotels, Mietwagengesellschaften und anderen Touristik-Anbietern sowie zu nationalen Vertriebssystemen wie zum Beispiel "Start" sollen schrittweise hergestellt werden.

Wenn der Testbetrieb weiter fortgeschritten ist, können nach Auskunft des Betreibers Amadeus Global Travel Distribution auch die Funktionen des Rechenzentrums in Miami nach Erding übertragen werden.

Das RZ in der Nähe des neuen Flughafen München II - das zu den größten der Weit gehört entstand in nur 18 Monaten Bauzeit. Das EDV-Equipment besteht aus IBM- und Unisys-Mainframes, die in der ersten Ausbauphase bis zu 1000 Transaktionen pro Sekunde bewältigen können. Allein für das Gebäude und die Hardware gab der Betreiber 340 Millionen Mark aus.

Das Reservierungssystem Amadeus wurde bereits im Juni 1987 von Air France, Iberia, Lufthansa und SAS gegründet. Heute gehören fünfzehn weitere Fluggesellschaften, die Deutsche Bundesbahn und die französischen Bahnen SNCF zur Amadeus-Gruppe. In Europa sind 19 000 Reisebüroterminals an das System angeschlossen.