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21.04.2000 - 

Andere Unternehmen melden Interesse an

Airlines der Star Alliance bauen einen Marktplatz

MÜNCHEN (CW) - Die 13 Fluggesellschaften der Star Alliance, zu der unter anderem die Deutsche Lufthansa gehört, werden einen Marktplatz eröffnen, um ihr Beschaffungswesen zu optimieren. Bereits jetzt haben auch andere Luftlinien, die dem Konglomerat nicht angehören, ihr Interesse bekundet, an dem Internet-Marktplatz teilzunehmen.

Der Marktplatz soll später in diesem Jahr eröffnet werden. Betrieben wird er nicht durch die Fluggesellschaften selbst, sondern durch einen noch zu benennenden Technologiepartner. Ingvar Soderlund, Direktor für das Bestellwesen bei dem Star-Alliance-Mitglied Scandinavian Airlines System (SAS), sagte, bei dem auszuwählenden Technologiepartner werde es sich wahrscheinlich um einen großen US-amerikanischen IT-Anbieter handeln.

Von dem Marktplatz versprechen sich die Teilnehmer nach den Worten von Soderlund erhebliche Einsparungen beim Einkauf sowohl industriespezifischer Waren wie beispielsweise von Flugzeugteilen oder technischen Ausrüstungen für das Bodenpersonal. Aber auch Büromaterial, also so genannte C-Artikel, soll über den Internet-Handelsplatz gekauft werden. Die Nachfrage nach speziellen Gütern aus der Flugzeugindustrie stammt zu 25 Prozent allein von den Star-Alliance-Mitgliedern.

Zu dieser Allianz gehören momentan die Deutsche Lufthansa, SAS, Air Canada, All Nippon Airways, Varig Brazilian Airlines, Singapore Airlines, die Australian Airlines Group (zu dieser zählen die Austrian Airlines, die Lauda Air und die Tyrolean Airways), Thai Airways International, United Airlines, Air New Zealand und Ansett Australia. Die Mexicana Airlines sowie die British Midland Airways sollen noch dieses Jahr zu dem Industriekonglomerat hinzustoßen (siehe Seite 41).