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05.12.2003 - 

Damit Administratoren den Überblick behalten

Airmagnet überwacht Funk-LANs

MÜNCHEN (ave) - Wireless-LANs stellen Administratoren vor eine große Herausforderung: Genau wie herkömmliche kabelgebundene Infrastrukturen müssen auch drahtlose Netze gewartet und überwacht werden. Airmagnet Inc. hat neue Produkte vorgestellt, die dabei helfen.

Mit der wachsenden Verbreitung von Funk-LANs steigt auch die Notwendigkeit geeigneter Lösungen, um diese zu überwachen. Ohne Spezial-Tools tun sich IT-Profis schwer, unerlaubt installierte Access Points zu finden, die Durchsatzrate der Funkinfrastruktur zu überwachen, die Reichweite des Netzes zu überprüfen oder der Ursache von Problemen auf die Spur zu kommen.

Mit der Erweiterung seines Produktportfolios will das amerikanische Unternehmen Airmagnet Inc. genau diese und eine Reihe weiterer Management-Aspekte rund um drahtlose Netze adressieren. Neben der bisherigen, für Microsofts Pocket-PC-Plattform entwickelten Software "Airmagnet" gibt es nun auch eine Variante für funkfähige Windows-Rechner.

Wo sind Fremdgeräte?

Version 3.0 der Handheld-Variante eignet sich unter anderem zum Aufspüren von wild installierten Access Points oder unangemeldeten, WLAN-tauglichen Rechnern im Unternehmen: Eine Art "Geigerzähler" im Display schlägt dabei umso stärker aus, je mehr man sich dem betreffenden Gerät nähert. Die Laptop-Variante ist vorzuziehen, wenn ein Mitarbeiter vor Ort muss, um eine intensive Analyse des Funkumfelds vorzunehmen. Auf einem PC installiert, dient die Software als Management-Station zur Auswertung von mit Hilfe des Handheld oder Laptops mobil gesammelten Daten. Zusätzlich lassen sich so die von einem der ebenfalls neuen Hardwaresensoren erfassten Daten aus der Ferne analysieren.

Letztere sind Bestandteil von "Airmagnet Distributed", einem verteilten System für das permanente Überwachen bestimmter Bereiche oder größerer WLAN-Umgebungen. Neben den bereits erwähnten Hardwaresensoren, die vor Ort Funkwellen in einem Umkreis von jeweils etwa 80 Metern erkennen und sammeln, gehören dazu ein zentraler Management-Server sowie beliebige Verwaltungskonsolen für die Steuerung des Systems. Diese können direkt auf dem Server oder aber auf einem anderen PC installiert sein, der remote auf die Informationen zugreift. Mehrere Funk-LAN-Lauscher lassen sich kombinieren, um größere Umgebungen abzudecken. Laut Airmagnet besteht die Möglichkeit, die Lösung an Management-Systeme wie "Openview" oder "Unicenter" anzubinden.

WLAN entschlüsselt

Herzstück der Airmagnet-Familie ist die zum Patent angemeldete Airmagnet-Wireless-System-Expert-(Airwise-)Engine. Ihr obliegt es, Performance-Daten zu sammeln, schnurlose Geräte zu identifizieren und zu verfolgen, die Sicherheit zu analysieren, auf Probleme hinzuweisen sowie Möglichkeiten zu deren Lösung vorzuschlagen. Sie ist in der Lage, je nach Plattform unterschiedliche Funk-LAN-Verfahren zu decodieren: Während die Version "Airmagnet Handheld 3.0" für Microsofts Pocket PC lediglich Übertragungen gemäß dem IEEE-Standard 802.11b "versteht", kommen "Airmagnet Laptop Trio" und die Distributed-Versionen zusätzlich noch mit den 802.11-Erweiterungen a und g zurecht.

Stellt die Lösung ein Problem fest, weist sie den Administrator darauf hin und bietet gleichzeitig Informationen, wie sich die Schwierigkeiten beseitigen lassen. Insgesamt 90 vordefinierte Alarme sind in das Produkt integriert. 22 davon sind neu hinzugekommen: zehn im Bereich Sicherheit, zwölf weitere sind auf die Leistung abgestimmt.

Hilfreich ist ebenfalls das neu entwickelte Auswertungs-Tool "Airmagnet Reporter". Damit lassen sich die gesammelten und in eine SQL-Datenbank eingespeisten Daten auf anschauliche Weise darstellen. Insgesamt 50 Reports sind voreingestellt, können von den IT-Spezialisten aber auch an ihre jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. Die Ergebnisse lassen sich in unterschiedlichen Formaten ausgeben, beispielsweise als PDF-, HTML-, XML- oder Word-Datei. (ave)