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07.06.1991 - 

US-Studie über Armonks Unix-Strategie

AIX: IBM setzt jetzt auf offene Standards

MÜNCHEN (CW) - "Die Welt ändert sich, und IBM hat davon Notiz genommen." Mit diesem Satz aus der US-Studie "AIX: IBMs Unix Strategie " beschreiben die Analysten der Computer Technology Research Corp. den grundlegenden Wandel, den der Unix-Boom bei den Armonkern verursacht hat.

Die Marktbeobachter kommen zu dem Schluß, daß die IBM "zum ersten Mal in ihrer Unternehmensgeschichte auf eine Standardumgebung als Zukunftsstrategie setzt". Der Computergigant habe eingesehen, daß die Zeit endgültig vorbei sei, in denen er Standards einfach diktieren konnte.

In der Studie werden die Großrechner-Versionen von AIX ebenso beschrieben wie die für PS/2- Rechner und RS/6000 - Systeme. Die RISC-Variante gilt dabei als besonders interessant, da sie mit dein meisten Unix-Derivaten kompatibel sei und eine Reihe von offenen Standards erfülle. Dagegen monieren die Analysten bei der PS/2 - Variante die mangelnde Leistungsfähigkeit und bei "AIX/ 370" die Einschränkungen, die sich daraus ergeben, daß das Betriebssystem unter VM läuft.

Im Detail haben die Analysten den Kernel von AIX, Version 3, unter die Lupe genommen.

Bewertet wurden auch die Unterstützung von Standards und Benutzeroberfläche, die Netzwerkeignung des Multiuser-Betriebssystems und die Verbindung zum SAA-Konzept der IBM. Weitere Themen sind das Speicher- und System-Management sowie die Sicherheits-Features.

Außerdem führt die Studie sämtliche Softwarehäuser auf, die versprochen haben, ihre Produkte für den AIX-Rechner RS/6000 anzubieten, sowie 174 Unternehmen, die dieses Versprechen bereits eingelöst haben.