Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Akkutausch beim iPhone 6 (S)

Mittlerweile ist Markus Schelhorn aber mehr als nur Journalist für Print-Medien. Seine journalistischen Kenntnisse hat er ausgebaut in Richtung redaktionelles SEO sowie Themenfindung nach SEO-Relevanz. Zudem hat er Erfahrung im Social-Media-Management. Seine Leidenschaft für Fotografie und Filmen kann er gut in seine Arbeit integrieren. Obwohl er Technik-Geek ist - "typisch Mann eben" - interessiert ihn beim Fotografieren vor allem das Nicht-technische - denn das Spannende ist, wie man mit Fotos Geschichten erzählen kann. Mehr dazu finden Sie auf seiner Website www.gut-fotografieren.de
Nach einiger Zeit lässt selbst der beste Akku nach. Beim iPhone 6 und 6S lässt sich dieser mit ein wenig Geschick problemlos selber tauschen. Einen Ersatz-Akku gibt es bereits für rund 20 Euro.
Akkutausch beim iPhone 6
Akkutausch beim iPhone 6
Foto: Markus Schelhorn

Das iPhone 7 (Plus) von Apple ist das aktuelle Modell und verkauft sich wie geschnitten Brot. Die Form hat sich gegenüber der der Vorgängergeneration kaum verändert, doch wartet Apple mit allerlei sinnvollen Neuerungen auf, wie einem neuen Antennendesign, einer Dualkamera im iPhone 7 Plus und vor allem dem Verzicht auf eine Kopfhörerbuchse, was einen höheren Grad an Wasserdichtheit zulässt. Was sich dadurch ändert: Der Akku lässt sich zwar mit dem richtigen Werkzeug und ein wenig Fummelei austauschen, doch bekommt man das Gehäuse des 7ers nun noch schwerer auf.

Und die wichtigste Frage für viele ist: "Brauche ich wirklich ein neues iPhone, oder reicht mir nicht das Vorgängermodell?" - Für einige erledigt sich die Frage, wenn der Akku seines iPhone schlapp macht. Dies mag für manch einem ein willkommener Anlass sein, zum schicken iPhone 7 zu greifen. Dabei ist der Austausch des Akkus denkbar einfach und günstig. Schon für rund 20 Euro und nach einer halben Stunde Arbeitszeit versorgt ein frischer Akku das treue iPhone mit neuer Energie.

Akku tauschen lassen - wer auf Nummer Sicher gehen möchte

Der Akku ist seit jeher fest in das iPhone eingebaut. Das Gehäuse können Sie nur mit Werkzeug und etwas beherztem Eingreifen öffnen. Möchten Sie ganz ohne technische Kenntnisse und mit Anspruch auf Garantie für das iPhone den Akku tauschen, dann gehen Sie zum Apple Store oder diversen Dienstleistern. Dies ist jedoch ein kostspieliges Unterfangen. So verlangt Apple rund 100 Euro für den Akkutausch und schickt man das iPhone ein, kommen über 12 Euro Versandkosten dazu. Kürzlich konnten wir den Service von Reparando ausprobieren, das in mehreren deutschen Großstädten den Akku auch vor Ort beim Kunden austauscht.

Akku selber tauschen - nur Mut, mit etwas Geschick gelingt dies leicht

Deutlich günstiger ist es, wenn Sie den Akku selbst tauschen. Das wird beim neuen iPhone 7 noch nicht so schnell nötig sein, wenn aber nun das iPhone 6 oder 6S nach intensiver Benutzung von Pokémon Go die Energie nicht mehr so halten kann, wäre eine frische Batterie sinnvoll. Glücklicherweise lässt sich das iPhone 6 vergleichsweise leicht öffnen und sein Akku tauschen. Auch beim iPhone 6S (Plus) ist die Prozedur nicht wesentlich komplizierter, nur lässt eine festere Dichtung das Gehäuse ein wenig schwerer öffnen.

Schritt für Schritt zum neuen Akku für das iPhone 6 und 6S

Für den Do-it-yourself-Batteriewechsel benötigen Sie den Austauschakku, Feinmechaniker-Werkzeug und eine etwa halbe Stunde Zeit. Wir zeigen hier Schritt für Schritt, wie Sie den Akku des iPhone 6 tauschen können. Das Vorgehen für iPhone 6 Plus und die Nachfolgegeneration iPhone 6S (Plus) ist äquivalent und auch beim iPhone 7 werden Sie dereinst so vorgehen können.

1. Das Werkzeug

Für das Auseinanderbauen des iPhone 6(S) brauchen Sie vor allem einen sehr dünnen Torx-Schraubendreher der Stärke 0,8. Zudem einen Feinmechaniker-Kreuzschlitz-Schraubendreher, einen Saugnapf und Plastikhebel um die Gehäuseteile voneinander zu lösen.

All das nötige Werkzeug gibt es in diversen Sets zum Auseinanderbauen von Smarthones aller Art. Diese Sets gibt es im Internet ab rund sieben Euro.

Wir haben ein Set für rund zehn Euro auf Amazon gekauft, dieses enthält alle Werkzeuge zum (zerstörungsfreien) Demontieren des iPhone 6. Hier finden Sie den Link.

Universalwerkzeug-Set zum Auseinanderbauen von Smartphones
Universalwerkzeug-Set zum Auseinanderbauen von Smartphones
Foto: Markus Schelhorn

2. Der Akku für das iPhone 6(S)

Während das Angebot für das Werkzeug zum Öffnen des iPhone 6 wirklich reichhaltig ist, schaut es bei den Austausch-Akkus schon deutlich übersichtlicher aus. Auf Amazon finden wir nicht einmal eine Handvoll Angebote. Dafür sind diese recht günstig: Ein laut Beschreibung Original-Akku kostet demnach auf Amazon gerade mal 16 Euro, für Prime-Kunden inklusive Versand.

Ein Ersatz-Akku für das iPhone 6 kostet auf Amazon rund 16 Euro
Ein Ersatz-Akku für das iPhone 6 kostet auf Amazon rund 16 Euro
Foto: Markus Schelhorn

3. Display-Deckel lösen

Lösen Sie die beiden 0,8 Torx-Schrauben links und rechts vom Lightning-Anschluss. Setzen Sie den Saugnapf zum Lösen des Displays vom iPhone nahe des Home-Button an. Ziehen Sie mit dem Saugnapf Ober- und Unterseite des iPhone auseinander und gehen mit dem Plastikhebel in den Spalt an der Unterseite des iPhone, der sich dadurch bildet. Lösen Sie mit dem Plastikhebel die Ober- von der Unterseite. Aber Achtung: Das Display ist mit fünf Flachband-Kabel mit der Unterseite verbunden. Die Flachband-Kabel verlaufen an der Oberkante des iPhone. Daher klappt man das Display wie eine Motorhaube nach oben.

Das iPhone 6 lässt sich leicht auseinander bauen
Das iPhone 6 lässt sich leicht auseinander bauen
Foto: Markus Schelhorn

Inhalt dieses Artikels