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20.10.2011

Aktien Wien schließen sehr schwach - Bankensektor auf Talfahrt

WIEN (Dow Jones)--Der österreichische Aktienmarkt ist am Donnerstag im späten Verlauf immer tiefer in die Verlustzone gerutscht und hat im Einklang mit den übrigen europäischen Börsen sehr schwach geschlossen. Auch ein überraschend positiv ausgefallener Philadelphia-Fed-Index für den Monat Oktober stützte nicht nachhaltig. Der ATX-20-Index gab 2,7% oder 52 Punkte auf 1.901 ab und setzte sich damit erneut deutlicher von der 2.000er-Marke nach unten ab. Der breiter gefasste ATX-Prime-Index büßte 2,5% bzw 24 Zähler auf 943 ein. Umgesetzt wurden 5,44 (Vortag: 7,09) Mio Stück.

WIEN (Dow Jones)--Der österreichische Aktienmarkt ist am Donnerstag im späten Verlauf immer tiefer in die Verlustzone gerutscht und hat im Einklang mit den übrigen europäischen Börsen sehr schwach geschlossen. Auch ein überraschend positiv ausgefallener Philadelphia-Fed-Index für den Monat Oktober stützte nicht nachhaltig. Der ATX-20-Index gab 2,7% oder 52 Punkte auf 1.901 ab und setzte sich damit erneut deutlicher von der 2.000er-Marke nach unten ab. Der breiter gefasste ATX-Prime-Index büßte 2,5% bzw 24 Zähler auf 943 ein. Umgesetzt wurden 5,44 (Vortag: 7,09) Mio Stück.

Die europäischen Börsen insgesamt litten unter der erneut entfachten Diskussion über die Ausstattung des EFSF-Rettungsschirmes, hieß es. Während sich Frankreich weiterhin für den Bankenstatus einsetzt, spricht sich Deutschland eher für ein Versicherungsmodell aus, um das EFSF-Volumen zu hebeln. "Eines wird damit klar, der EU-Gipfel am Wochenende wird nicht der erhoffte Befreiungsschlag", sagte ein Händler.

Auf der Verliererseite standen einmal mehr die Bankentitel. So verloren Raiffeisen Bank International 4,1% auf 20,97 EUR und Erste Group Bank 4,2% auf 15,06 EUR. Schoeller Bleckmann sanken um 1,3% auf 58,72 EUR, nachdem die Analysten von Hauck & Aufhäuser den Wert auf "Hold" nach "Buy" heruntergestuft hatten. Tagesverlierer waren voestalpine mit einem Minus von 5% auf 21,41 EUR.

Strabag stiegen dagegen um 0,5% auf 23,50 EUR, der Baukonzern hat über seine arabische Tochter einen Auftrag über 150 Mio EUR erhalten. AT&S zogen nach Vorlage von Zweitquartalszahlen um 1,9% auf 8,97 EUR an. Die Österreichische Post setzt ihre Auslandsexpansion fort. Am Berichtstag erfolgte die Übernahme von 26% am rumänischen Unternehmen PostMaster. Über den Transaktionspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Aktie büßte 2,1% auf 21,30 EUR ein.

DJG/flf

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