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28.04.2010

aktiencheck.de/Kontron kaufen

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von Kontron (ISIN DE0006053952/ WKN 605395) zu kaufen. Die Kontron AG sei ein weltweit führender Anbieter von Systemen, die auf der Embedded Computer-Technologie basieren. Hierbei handle es sich um selbstständig handelnde, intelligente Elektronikgehirne oder Mini-Computer, die Anlagen und Applikationen steuern würden. Beispielsweise würden solche Systeme Navigationssysteme im Auto, Aufzüge, Multimedia-Telefone oder Bankautomaten steuern. Die Kunden der Gesellschaft würden vor allem aus den Bereichen Daten- und Telekommunikation, Infotainment, Medizintechnik, der industriellen Automatisierungstechnik, der Sicherheitstechnik und der Transport- und Energietechnik stammen. Dabei fokussiere sich die Gesellschaft vor allem auf das Outsourcing und biete seine Embedded Computer-Technologie-Module, Systeme und Lösungen den Kunden an, die vom Kunden wegen der Komplexität, des Kosten- und Zeitdrucks nicht mehr selbst entwickelt bzw. produziert werden können. Die Gesellschaft habe nunmehr Zahlen für das abgelaufene erste Quartal 2010 bekannt gegeben. Demnach habe der Konzern in diesem Zeitraum im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode einen Umsatzrückgang um 9 Millionen Euro auf 98 Millionen Euro hinnehmen müssen. Das EBIT habe sich gleichzeitig von 7 Millionen Euro im ersten Quartal 2009 auf nunmehr knapp 3 Millionen Euro reduziert. Der Periodenüberschuss sei somit um 3 Millionen Euro auf 2 Millionen Euro gesunken. Der Auftragsbestand habe sich allerdings gleichzeitig um 8 Millionen Euro auf 314 Millionen Euro verbessert. Die Design Wins (neue Entwicklungsprojekte) hätten sich gegenüber dem Vorquartal um 5 Millionen Euro auf 79 Millionen Euro erhöht. Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt im Rahmen der Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Ursächlich für den Umsatzrückgang sei vor allem eine Verknappung auf dem Komponentenmarkt gewesen. Dies habe dazu geführt, dass Aufträge im Umfang von 8 Millionen Euro nicht rechtzeitig hätten ausgeliefert werden können. Zudem habe der Konzern damit begonnen, das margenschwache Volumengeschäft aus der Tätigkeit als Original Design Manufacturer insbesondere in Asien zurückzufahren. Stattdessen wolle sich das Unternehmen in Zukunft konsequent auf High-End-Produkte im klassischen Embedded Computer-Bereich konzentrieren. Auf der Kundenseite hätten sich die Geschäfte in den krisengeschüttelten Märkten Infotainment und Automation weiterhin schwach entwickelt. Diese Rückgänge hätten durch die konjunkturunabhängigeren Branche wie Medizin, Sicherheit und Telekommunikation nicht kompensiert werden können. Für das Gesamtjahr 2010 rechne die Konzernleitung weiterhin mit einer relativ flachen Geschäftsentwicklung mit keinen großen Ausschlägen nach oben oder unten. Dabei gehe die Konzernleitung allerdings bereits für das laufende zweite Quartal 2010 wegen des hohen Auftragsbestandes von einem signifikanten Umsatz- und Ergebnisanstieg aus. Für das zweite Halbjahr 2010 werde dann mit einem deutlichen Aufschwung gerechnet. Nach Ansicht der Analysten von AC Research erscheine diese Zielvorgabe plausibel. So gehe man davon aus, dass der Konzern im weiteren Jahresverlauf von den starken Design Wins des ersten Quartals 2009 profitieren werde. Im ersten Quartal 2009 habe die Gesellschaft außergewöhnlich hohe Aufträge von Telekommunikationskunden erhalten. Daher erscheine es wahrscheinlich, dass sich vor allem das Telekommunikationssegment im weiteren Jahresverlauf stark entwickeln werde. Zudem gehe man auch von der Erholung der Volumina in anderen Segmenten wie Infotainment und Industrial Automation. Beim gestrigen Schlusskurs von 7,37 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2010e von rund 16 vor dem Hintergrund der guten Marktpositionierung und der insgesamt weiterhin positiven Wachstumspotenziale noch relativ moderat bewertet. Es erscheine zudem wahrscheinlich, dass der Konzern versuchen werde, in den kommenden Quartalen auch durch Akquisitionen seine Präsenz in den Schwellenländern weiter auszuweiten. Zudem rechne man in den kommenden Quartalen mit einem sich verbessernden Newsflow. Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Kontron zu kaufen. (Analyse vom 28.04.2010) (28.04.2010/ac/a/t)

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von Kontron (ISIN DE0006053952/ WKN 605395) zu kaufen. Die Kontron AG sei ein weltweit führender Anbieter von Systemen, die auf der Embedded Computer-Technologie basieren. Hierbei handle es sich um selbstständig handelnde, intelligente Elektronikgehirne oder Mini-Computer, die Anlagen und Applikationen steuern würden. Beispielsweise würden solche Systeme Navigationssysteme im Auto, Aufzüge, Multimedia-Telefone oder Bankautomaten steuern. Die Kunden der Gesellschaft würden vor allem aus den Bereichen Daten- und Telekommunikation, Infotainment, Medizintechnik, der industriellen Automatisierungstechnik, der Sicherheitstechnik und der Transport- und Energietechnik stammen. Dabei fokussiere sich die Gesellschaft vor allem auf das Outsourcing und biete seine Embedded Computer-Technologie-Module, Systeme und Lösungen den Kunden an, die vom Kunden wegen der Komplexität, des Kosten- und Zeitdrucks nicht mehr selbst entwickelt bzw. produziert werden können. Die Gesellschaft habe nunmehr Zahlen für das abgelaufene erste Quartal 2010 bekannt gegeben. Demnach habe der Konzern in diesem Zeitraum im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode einen Umsatzrückgang um 9 Millionen Euro auf 98 Millionen Euro hinnehmen müssen. Das EBIT habe sich gleichzeitig von 7 Millionen Euro im ersten Quartal 2009 auf nunmehr knapp 3 Millionen Euro reduziert. Der Periodenüberschuss sei somit um 3 Millionen Euro auf 2 Millionen Euro gesunken. Der Auftragsbestand habe sich allerdings gleichzeitig um 8 Millionen Euro auf 314 Millionen Euro verbessert. Die Design Wins (neue Entwicklungsprojekte) hätten sich gegenüber dem Vorquartal um 5 Millionen Euro auf 79 Millionen Euro erhöht. Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt im Rahmen der Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Ursächlich für den Umsatzrückgang sei vor allem eine Verknappung auf dem Komponentenmarkt gewesen. Dies habe dazu geführt, dass Aufträge im Umfang von 8 Millionen Euro nicht rechtzeitig hätten ausgeliefert werden können. Zudem habe der Konzern damit begonnen, das margenschwache Volumengeschäft aus der Tätigkeit als Original Design Manufacturer insbesondere in Asien zurückzufahren. Stattdessen wolle sich das Unternehmen in Zukunft konsequent auf High-End-Produkte im klassischen Embedded Computer-Bereich konzentrieren. Auf der Kundenseite hätten sich die Geschäfte in den krisengeschüttelten Märkten Infotainment und Automation weiterhin schwach entwickelt. Diese Rückgänge hätten durch die konjunkturunabhängigeren Branche wie Medizin, Sicherheit und Telekommunikation nicht kompensiert werden können. Für das Gesamtjahr 2010 rechne die Konzernleitung weiterhin mit einer relativ flachen Geschäftsentwicklung mit keinen großen Ausschlägen nach oben oder unten. Dabei gehe die Konzernleitung allerdings bereits für das laufende zweite Quartal 2010 wegen des hohen Auftragsbestandes von einem signifikanten Umsatz- und Ergebnisanstieg aus. Für das zweite Halbjahr 2010 werde dann mit einem deutlichen Aufschwung gerechnet. Nach Ansicht der Analysten von AC Research erscheine diese Zielvorgabe plausibel. So gehe man davon aus, dass der Konzern im weiteren Jahresverlauf von den starken Design Wins des ersten Quartals 2009 profitieren werde. Im ersten Quartal 2009 habe die Gesellschaft außergewöhnlich hohe Aufträge von Telekommunikationskunden erhalten. Daher erscheine es wahrscheinlich, dass sich vor allem das Telekommunikationssegment im weiteren Jahresverlauf stark entwickeln werde. Zudem gehe man auch von der Erholung der Volumina in anderen Segmenten wie Infotainment und Industrial Automation. Beim gestrigen Schlusskurs von 7,37 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2010e von rund 16 vor dem Hintergrund der guten Marktpositionierung und der insgesamt weiterhin positiven Wachstumspotenziale noch relativ moderat bewertet. Es erscheine zudem wahrscheinlich, dass der Konzern versuchen werde, in den kommenden Quartalen auch durch Akquisitionen seine Präsenz in den Schwellenländern weiter auszuweiten. Zudem rechne man in den kommenden Quartalen mit einem sich verbessernden Newsflow. Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Kontron zu kaufen. (Analyse vom 28.04.2010) (28.04.2010/ac/a/t)

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