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21.06.2010

aktiencheck.de/LEONI akkumulieren

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research erhöht sein Rating für die Aktien von LEONI (ISIN DE0005408884/ WKN 540888) von zuvor "halten" auf jetzt "akkumulieren". Die LEONI AG sei ein weltweit aktiver Anbieter von Drähten, optischen Fasern, Kabeln und Kabelsystemen sowie zugehörigen Dienstleistungen für Anwendungen im Automobilbereich und weiteren Industrien. Der Hauptkunde der Gesellschaft sei die Automobilindustrie. Das Unternehmen beschäftige mehr als 50.000 Mitarbeiter in 36 Ländern. Wie der LEONI-Chef Klaus Probst der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX vor der Handelsblatt-Tagung der Automobilindustrie gesagt habe, sehe er einen anhaltend positiven Geschäftsverlauf und prüfe eine Anhebung der Jahresprognose. So werde nach den ersten zwei Monaten des laufenden zweiten Quartals ein ähnlich guter Geschäftsverlauf wie im ersten Quartal erwartet. Zudem seien auch für die nächsten zwei bis drei Monate "keine grauen Wolken" am Himmel zu sehen. Sofern sich bis August kein anderes Bild ergebe, könne man sich vorstellen, die Prognose nach oben zu korrigieren. Im abgelaufenen ersten Quartal 2010 habe der Konzern die Wende geschafft und zum ersten mal nach mehr als einem Jahr in den roten Zahlen wieder einen Gewinn erwirtschaftet. So habe das Unternehmen in diesem Zeitraum den Konzernumsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 33,7% auf 658,5 Millionen Euro steigern können. Dabei habe die Gesellschaft allerdings auch von einem steigenden Kupferpreis profitiert. Das Konzern-EBIT habe sich gleichzeitig um 69,8 Millionen Euro auf nunmehr 23 Millionen Euro verbessert. Nach Steuern sei schließlich nach einem Vorjahresquartalsverlust in Höhe von 49,7 Millionen Euro diesmal wieder ein Gewinn in Höhe von 10,2 Millionen Euro hängen geblieben. Der Gewinn je Aktie habe bei 0,34 Euro gelegen. Im Geschäftsfeld Wiring Systems habe dabei bei einem Umsatzanstieg um 35% auf 365,1 Millionen Euro das Bereichs-EBIT um 41 Millionen Euro auf 9,5 Millionen Euro erhöht werden können. Dabei habe sich vor allem auch die Absatzregion China sehr positiv entwickelt. Im Geschäftsfeld Wire & Cable Solutions habe sich bei einem Umsatzanstieg um 32% auf 293,4 Millionen Euro das Bereichs-EBIT um 27,3 Millionen Euro auf 13,5 Millionen Euro verbessert. Die vorgelegten Zahlen seien nach Ansicht der Analysten von AC Research sehr gut ausgefallen. Dabei habe das Unternehmen insbesondere von den wieder anziehenden Autoverkäufen profitiert. Deutlich mehr Aufträge seien dabei vor allem von Daimler, General Motors und Renault-Nissan gekommen. Aber auch mit Sonderleistungen für Sicherheits- und Informationssysteme wie ABS oder Telematik habe die Gesellschaft deutliche Zuwächse verzeichnet. Lediglich das Geschäft mit Nutzfahrzeugherstellern habe sich weiterhin schwach entwickelt. Auf der Gewinnseite hätten sich bei LEONI allerdings auch Kostensenkungen positiv ausgewirkt. Für das laufende Geschäftsjahr 2010 rechne die Konzernleitung bislang mit einem Umsatzanstieg um rund 10% auf etwa 2,4 Milliarden Euro, einem EBIT von mindestens 50 Millionen Euro und einem positiven Nachsteuerergebnis. Im Geschäftsjahr 2009 habe die Gesellschaft bei einem Umsatz von 2,16 Milliarden Euro einen EBIT-Verlust in Höhe von 116,3 Millionen Euro sowie einen Nachsteuerverlust in Höhe von 138,1 Millionen Euro ausweisen müssen. Auf Basis der sehr guten Erstquartalszahlen und der fortgesetzt positiven Entwicklung im bisherigen Verlauf des zweiten Quartals 2010 erscheine die Zielvorgabe für das Gesamtjahr 2010 nach Ansicht der Analysten von AC Research trotz weiterhin bestehender konjunktureller Risiken konservativ. Daher gehe man davon aus, dass die Konzernleitung ihre Gesamtjahresprognose im weiteren Jahresverlauf noch anheben werde. Beim Freitagsschlusskurs von 18,13 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2011e von knapp 11 nach Ansicht der Analysten von AC Research vor dem Hintergrund der sich wahrscheinlich fortsetzenden Geschäftsbelebung relativ moderat bewertet. Gleichzeitig gehe man allerdings davon aus, dass sich der europäische Automobilmarkt auch in den kommenden Jahren noch relativ schwach entwickeln werde. So kämpfe die Branche hier mit deutlichen Überkapazitäten. Allerdings sehe man LEONI in einer guten Position, die zu erwartende Marktkonsolidierung aktiv mitzugestalten. Die Analysten von AC Research erhöhen ihr Rating für die Aktie von LEONI von zuvor "halten" auf jetzt "akkumulieren". (Analyse vom 21.06.2010) (21.06.2010/ac/a/d)

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research erhöht sein Rating für die Aktien von LEONI (ISIN DE0005408884/ WKN 540888) von zuvor "halten" auf jetzt "akkumulieren". Die LEONI AG sei ein weltweit aktiver Anbieter von Drähten, optischen Fasern, Kabeln und Kabelsystemen sowie zugehörigen Dienstleistungen für Anwendungen im Automobilbereich und weiteren Industrien. Der Hauptkunde der Gesellschaft sei die Automobilindustrie. Das Unternehmen beschäftige mehr als 50.000 Mitarbeiter in 36 Ländern. Wie der LEONI-Chef Klaus Probst der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX vor der Handelsblatt-Tagung der Automobilindustrie gesagt habe, sehe er einen anhaltend positiven Geschäftsverlauf und prüfe eine Anhebung der Jahresprognose. So werde nach den ersten zwei Monaten des laufenden zweiten Quartals ein ähnlich guter Geschäftsverlauf wie im ersten Quartal erwartet. Zudem seien auch für die nächsten zwei bis drei Monate "keine grauen Wolken" am Himmel zu sehen. Sofern sich bis August kein anderes Bild ergebe, könne man sich vorstellen, die Prognose nach oben zu korrigieren. Im abgelaufenen ersten Quartal 2010 habe der Konzern die Wende geschafft und zum ersten mal nach mehr als einem Jahr in den roten Zahlen wieder einen Gewinn erwirtschaftet. So habe das Unternehmen in diesem Zeitraum den Konzernumsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 33,7% auf 658,5 Millionen Euro steigern können. Dabei habe die Gesellschaft allerdings auch von einem steigenden Kupferpreis profitiert. Das Konzern-EBIT habe sich gleichzeitig um 69,8 Millionen Euro auf nunmehr 23 Millionen Euro verbessert. Nach Steuern sei schließlich nach einem Vorjahresquartalsverlust in Höhe von 49,7 Millionen Euro diesmal wieder ein Gewinn in Höhe von 10,2 Millionen Euro hängen geblieben. Der Gewinn je Aktie habe bei 0,34 Euro gelegen. Im Geschäftsfeld Wiring Systems habe dabei bei einem Umsatzanstieg um 35% auf 365,1 Millionen Euro das Bereichs-EBIT um 41 Millionen Euro auf 9,5 Millionen Euro erhöht werden können. Dabei habe sich vor allem auch die Absatzregion China sehr positiv entwickelt. Im Geschäftsfeld Wire & Cable Solutions habe sich bei einem Umsatzanstieg um 32% auf 293,4 Millionen Euro das Bereichs-EBIT um 27,3 Millionen Euro auf 13,5 Millionen Euro verbessert. Die vorgelegten Zahlen seien nach Ansicht der Analysten von AC Research sehr gut ausgefallen. Dabei habe das Unternehmen insbesondere von den wieder anziehenden Autoverkäufen profitiert. Deutlich mehr Aufträge seien dabei vor allem von Daimler, General Motors und Renault-Nissan gekommen. Aber auch mit Sonderleistungen für Sicherheits- und Informationssysteme wie ABS oder Telematik habe die Gesellschaft deutliche Zuwächse verzeichnet. Lediglich das Geschäft mit Nutzfahrzeugherstellern habe sich weiterhin schwach entwickelt. Auf der Gewinnseite hätten sich bei LEONI allerdings auch Kostensenkungen positiv ausgewirkt. Für das laufende Geschäftsjahr 2010 rechne die Konzernleitung bislang mit einem Umsatzanstieg um rund 10% auf etwa 2,4 Milliarden Euro, einem EBIT von mindestens 50 Millionen Euro und einem positiven Nachsteuerergebnis. Im Geschäftsjahr 2009 habe die Gesellschaft bei einem Umsatz von 2,16 Milliarden Euro einen EBIT-Verlust in Höhe von 116,3 Millionen Euro sowie einen Nachsteuerverlust in Höhe von 138,1 Millionen Euro ausweisen müssen. Auf Basis der sehr guten Erstquartalszahlen und der fortgesetzt positiven Entwicklung im bisherigen Verlauf des zweiten Quartals 2010 erscheine die Zielvorgabe für das Gesamtjahr 2010 nach Ansicht der Analysten von AC Research trotz weiterhin bestehender konjunktureller Risiken konservativ. Daher gehe man davon aus, dass die Konzernleitung ihre Gesamtjahresprognose im weiteren Jahresverlauf noch anheben werde. Beim Freitagsschlusskurs von 18,13 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2011e von knapp 11 nach Ansicht der Analysten von AC Research vor dem Hintergrund der sich wahrscheinlich fortsetzenden Geschäftsbelebung relativ moderat bewertet. Gleichzeitig gehe man allerdings davon aus, dass sich der europäische Automobilmarkt auch in den kommenden Jahren noch relativ schwach entwickeln werde. So kämpfe die Branche hier mit deutlichen Überkapazitäten. Allerdings sehe man LEONI in einer guten Position, die zu erwartende Marktkonsolidierung aktiv mitzugestalten. Die Analysten von AC Research erhöhen ihr Rating für die Aktie von LEONI von zuvor "halten" auf jetzt "akkumulieren". (Analyse vom 21.06.2010) (21.06.2010/ac/a/d)

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