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28.04.2000 - 

Kursrückgänge mit Folgen

Aktienoptionen verlieren in den USA an Attraktivität

MÜCHEN (CW) - Die Währung der New Economy, die Aktienoptionen, verliert in den USA an Bedeutung, seit die Kurse in den Keller purzeln. Mitarbeiter bevorzugen wieder das klassische Zahlungsmittel, nämlich Bares.

Seit dem 10. März befinden sich die Technologieaktien an der Nasdaq im freien Fall. Börsenlieblinge wie Ariba, Commerce One und Red Hat mussten Einbußen von über 50 Prozent hinnehmen. Diese Entwicklung ist den IT-Beschäftigten nicht verborgen geblieben. Bewerber, so Ed Archer, Vice President der New Yorker Vergütungsberatung Pearl Meyer & Partners, sind misstrauischer gegenüber Aktienpaketen geworden und verlangen höhere Einstiegsgehälter und attraktivere Bonusregelungen. E-Commerce-Firmen sind dafür bekannt, dass sie niedrige Gehälter zahlen, dafür aber viele Aktienoptionen ausgeben.

Es habe sich herumgesprochen, dass nicht jedes Unternehmen, das an die Börse geht, auch gut läuft. "Von zehn Internet-Startups ist im Durchschnitt nur eines erfolgreich", so Archer. Damit erhöhen sich nun auch die Chancen der etablierten Firmen, wieder an gutes Personal zu kommen. Der New Yorker Berater hat festgestellt, dass es Kandidaten wieder zu Firmen wie IBM zieht. Berater beobachten, dass sich Bewerber kritischer als früher die Unternehmen und Jobangebote anschauen. Es wird nicht bei der erstbesten Internet-Firma mit einem verlockenden Aktienprogramm angeheuert, sondern auf ein solides Geschäftsmodell und die technologische Innovation geachtet.