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01.11.1985 - 

Wegen Verstoß gegen Aktienrecht:

Aktionär erhebt Klage gegen Lotus

MÜNCHEN (CWN) - Einer Millionenklage sieht sich die Lotus Development Corp. gegenüber. Das Unternehmen soll gegen die Vorschriften des Aktienrechts verstoßen haben.

Lotus-Aktionär Douglas Bennet wirft Mitgliedern der Unternehmensführung vor, im Juli und August wissentlich falsche Angaben zu ihren Softwarepaketen "Symphony" und "Jazz" gemacht und ihre Aktien zu nicht marktaktuellen Kursen verkauft zu haben. Bennets Anwalt Glen DeValerio: "Die Lotus-Manager wußten, daß Symphony fehlerhaft ist und der Absatz von Jazz stagniert."

Aufgrund dieser Schwierigkeiten seien die Lotus-Aktien von 29 Dollar pro Aktie Anfang August auf 17 Dollar im September gefallen.

Kurz zuvor, so Bennets Anwalt, habe Lotus-Chairman Mitchell Kapor rund 40 000 Aktien für 28,5 Dollar pro Aktie verkauft und rund 1,1 Million Dollar eingenommen. Der Vice President für den Bereich Finanzen G. Mead Wyman soll sogar 60 000 Aktien für 28,75 Dollar pro Aktie verkauft und 1,7 Millionen Dollar eingenommen haben.

Wegen gleicher Machenschaften sind auch Lotus-Präsident James Manzi, Vice President Christopher Morgan sowie Alexander D'Arbeloff und Chester Siuda angeklagt. Manzi wies die Anschuldigungen strikt zurück: Alle Beklagten hätten sich korrekt verhalten.