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11.01.2002

Aktuelle Studien

Voice over IP: Noch lässt der Boom auf sich warten

Die Vermittlung von Sprachdiensten via Internet konnte sich in Europa bislang nicht durchsetzen. Laut Frost & Sullivan wird der Durchbruch von VoIP (Voice over Internet Protocol) neben der Konjunkturflaute und der Schwäche der globalen TK-Industrie vom Fehlen einer einheitlichen EU-Gesetzgebung sowie hohen Kosten und technischen Problemen behindert. Dennoch gehen die Berater davon aus, dass der Markt für VoIP-Gateways von derzeit 259,6 Millionen Dollar auf 2,89 Milliarden Dollar im Jahr 2006 wachsen wird.

CRM-Boom ab 2002 erwartet

Der Customer-Relationship-Management-Markt ist in diesem Jahr langsamer als bisher gewachsen. Der Hewson Group zufolge wurden mit CRM-Anwendungen bis zum Ende des dritten Quartals weltweit 7,8 Milliarden Dollar umgesetzt, was lediglich einem Wachstum um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Analysten der Aberdeen Group rechnen bis Jahresende mit einem Anstieg des Marktvolumens auf 13,5 Milliarden Dollar. Einig sind sich beide Firmen darin, dass der Markt in den kommenden Jahren boomen wird. Aberdeen geht von einer jährlichen Steigerung um knapp 20, Hewson sogar um 29 Prozent aus.

Verstärkter VPN-Einsatz

Noch beschränkt sich der Einsatz von Virtual Private Networks (VPNs) in Deutschland in erster Linie auf Großunternehmen und hier vor allem auf die Anbindung von Niederlassungen. Einer Studie der Meta Group zufolge arbeiten bislang nur 21 Prozent der Firmen mit einem virtuellen Netzwerk oder haben diesbezügliche Pläne. Die Analysten schätzen aber, dass VPNs in Zukunft verstärkt für geschäftskritische Anwendungen eingesetzt werden. Auch die Anbindung unternehmensfremder Nutzer an das interne Netz soll zunehmen.

Online-Werbung ist weiterhin rückläufig

Einer Studie von Pricewaterhouse-Coopers im Auftrag des Interactive Advertising Bureau (IAB) zufolge investierten US-Firmen im dritten Quartal 1,8 Milliarden Dollar in Online-Werbung - vier Prozent weniger als im zweiten Quartal. Am beliebtesten sind nach wie vor Banner: 35 Prozent der Quartalseinnahmen aus Web-Reklame entfielen auf diese Werbeform. An zweiter Stelle liegt Sponsoring (25 Prozent), gefolgt von Kleinanzeigen (17 Prozent) und E-Mail-Werbung (drei Prozent).