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08.11.2002

Aktuelle Studien

Verhaltene Resonanz auf CRM

Die Nachfrage nach Lösungen im Bereich Customer-Relationship-Management (CRM) wird in Europa auch im kommenden Jahr schwach bleiben. Den Marktforschern der Giga Information Group zufolge sind viele Unternehmen skeptisch, was den durch solche Anwendungen erzielten Return on Investment (RoI) betrifft. Wenn Unternehmen überhaupt große CRM-Projekte in Angriff nähmen, würde diese entweder nicht voll umgesetzt oder in mehrere Teilschritte zerlegt. Marktführer in Europa sind den Giga-Analysten zufolge Siebel und SAP.

Analyse-Tools erhöhen den RoI

Dagegen führt der Einsatz von Analyse-Tools nachweislich zu einer erheblichen Verbesserung des Return on Investment (RoI). Den Marktforschern von IDC zufolge konnten zahlreiche Firmen quer durch alle Branchen mit Hilfe von Analyseanwendungen ihren RoI zwischen 17 und mehr als 2000 Prozent steigern. Durch die Implementierungen solcher Tools sei über fünf Jahre hinweg ein RoI von durchschnittlich 432 Prozent zu erreichen. Die besten Ergebnisse erzielten Unternehmen, bei denen der Einsatz der Analysewerkzeuge mit einer Änderung der Geschäftsprozesse verbunden sei.

Analyse-Tools im Trend

Dass sich mit Analyse-Tools die Geschäftsprozesse verbessern lassen, hat sich offenbar herumgesprochen: Nach Berechnungen von IDC ist der westeuropäische Markt für entsprechende Anwendungen aus dem Enterprise-Resource-Management- (ERM-), Business-Intelligence- (BI-) oder CRM-Umfeld zwischen 2000 und 2001 um 13 Prozent gewachsen. Auch für die kommenden vier Jahre erwarten die Experten einen jährlichen Anstieg von zwölf Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar. Das sei im Vergleich zu anderen Segmenten des IT-Markts eine überproportionale Steigerungsrate.

IT-Security-Boom kommt mit Verspätung

Der nach dem 11. September 2001 erwartete Boom im IT-Security-Markt ist ausgeblieben. Laut IDC haben viele Firmen ihre geplanten Investitionen auf Eis gelegt - aus Kostengründen beziehungsweise weil ihnen der Überblick über die tatsächlich benötigten Produkte und Dienstleistungen fehlte. Diese "Nachdenkphase" ist den Marktforschern zufolge aber vorbei: Die Ausgaben für IT-Security und Business Continuity sollen von 66 Milliarden Dollar 2001 auf 80 Milliarden Dollar in diesem Jahr und auf 155 Milliarden 2006 steigen.