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06.11.1987 - 

Vorläufig keine DV-Partnerschaften gesucht:

Alcatel konsolidiert und gibt sich gelassen

GENF (bi) - Die Nummer Zwei im Telekommunikationsmarkt nach AT&T und vor Siemens, die erst seit zehn Monaten als Firmenverbund unter einheitlichem Logo existierende Alcatel N.V., ist nach dem Zusammenschluß mit ITT noch mit Konsolidierung beschäftigt.

Dennoch, auch der "europäische Gigant", so die Eigenwerbung, kooperiert. Ein älteres Abkommen mit SGS/Thomson in Sachen Telekommunikationschips wurde reaktiviert. Mit Nokia und AEG wird man gemeinsam Mobiltelefonsysteme entwickeln, produzieren und vermarkten. In den nächsten Monaten werde Alcatel darüber hinaus noch einige An- und Verkäufe tätigen. Sehr erfreulich habe sich die Akquisition der ITT-Aktivitäten aus der öffentlichen Vermittlungstechnik entwikkelt. Bestellungen aus aller Welt, speziell aus der Bundesrepublik und aus Norwegen über System 12 füllen die Auftragsbücher. Aber auch das angestammte Alcatel-System E 10 bleibt mittelfristig erhalten neue Module beider Systeme sind bereits identisch. Das künftige System, so hinter vorgehaltener Hand, werde wohl das System 12 sein.

Pierre Suard, Vorstandsvorsitzender der Alcatel N.V., gab neben der lauf enden Entwicklung einer kleinen digitalen Vermittlungsstelle SSA (Small Stand Alone) bekannt, daß Anteilseigner Nummer eins, die ITT, mehr als 160 Millionen ECU in Alcatel investieren werde. Er ließ erkennen, daß der Gewinn im Jahr 1987 über dem im Januar genannten Ziel von 2 Prozent liegen werde.

Befragt zu Partnerschaften im Hinblick auf ISDN und die Anbindung von Computern sowohl im öffentlichen wie im Inhouse-Bereich - Siemens und IBM (DEC) hatten damit auf der Telecom an den Vortagen von sich reden gemacht - reagierte Philippe Gluntz, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und oberster Betriebsleiter, gelassen: "Wir können das selbst."