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09.06.1995

ALE-Funktion macht Verteilung leichter SAP AG veroeffentlicht Plaene ueber Auslieferung von R/3 3.0

MUENCHEN (CW) - Die Walldorfer SAP AG will im Juli dieses Jahres das neue R/3-Release 3.0 an eine begrenzte Anzahl von Kunden vorab ausliefern. Das Unternehmen hat sich fuer einen "stufenweisen Rollout" entschieden, der eine Freigabe von Release 3.0 A im Oktober und von 3.0 B im Dezember dieses Jahres vorsieht.

Damit werden fruehestens im Februar oder Maerz 1996 die ersten SAP- Kunden das neue Release produktiv einsetzen koennen. Das Softwarehaus zieht ein mehrstufiges Auslieferungsverfahren vor, weil es einer Unternehmensmitteilung zufolge erste Kundeneindruecke abfragen und fuer eine weitere Produktoptimierung nutzen moechte.

Dem neuen Software-Release blicken viele Kunden mit grossen Erwartungen entgegen, weil es nach Versprechungen des Herstellers die Einrichtung einer geschaeftsprozessorientierten Organisation ermoeglicht. Die Unterstuetzung von Lieferketten und Prozessfertigung wurde ebenso in Aussicht gestellt wie die Beruecksichtigung der Just-in-time-Produktion.

Die Integration von Geschaeftsprozessen ueber verteilte Systeme hinweg soll durch die "Aplication-Link-Enabling-" (ALE-) Funktion erfolgen. Dabei handelt es sich um eine Message-orientierte Middleware, die als Layer auf den R/3-Modulen aufsitzt und den Austausch von Daten und Informationen zwischen diesen Modulen erlaubt. Mit dieser Funktion wird die unternehmensweite Verteilung der R/3-Anwendungen moeglich.

Konsequenter noch als die SAP setzt Wettbewerber Dun & Bradstreet Software auf die verteilte Verarbeitung. Die Anwendungssoftware "Smartstream" wurde von Grund auf neu gestaltet und enthaelt unter anderem verteilte Workflow-Funktionen. Die Marktforscher von Forrester Research sehen einen technologischen Vorsprung fuer Dun & Bradstreet.