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23.09.2005

Alexa-Toolbar ist schlauer

Wolfgang Miedl arbeitet Autor und Berater mit Schwerpunkt IT und Business. Daneben publiziert er auf der Website Sharepoint360.de regelmäßig rund um Microsoft SharePoint, Office und Social Collaboration.

Browser-Werkzeugleisten gibt es mehr als genug - angefangen bei der Toolbar von Google über MSN, Yahoo und etlichen anderen. In erster Linie dienen diese dazu, die Bedienung der jeweiligen Suchmaschinen zu vereinfachen, indem alle wichtigen Suchfunktionen von der Web-Seite in den Browser verlagert werden. Im Vergleich zur etablierten Konkurrenz stellt die Toolbar von Alexa (http://www.alexa.com/), einem Tochterunternehmen von Amazon.com, einige interessante Optionen bereit. Zum einen wäre die Angabe des "Traffic-Rank" zu nennen. Es handelt sich dabei um eine Statistik über die Relevanz von Web-Seiten, die an die "Page-Rank"-Anzeige der Google-Toolbar erinnert. Anders als Googles Werkzeug stellt Alexa die Bewertungen als Web-Hitparade dar. Während Google die Bedeutung einer Site insbesondere aus dem Grad ihrer Verlinkung errechnet, nimmt Alexa die Besucherzahl und die aufgerufene Seiten als Grundlage und ermittelt daraus die Wichtigkeit einer Seite.

Die Daten für derlei Erhebungen erhält Alexa übrigens von den Nutzern seiner Toolbar, die Infos über das Surfverhalten anonymisiert an den Heimat-Server sendet. Yahoo führt derzeit die Traffic-Rank-Hitliste mit dem Spitzenwert eins an, Sites wie Google.de kommen auf zweistelligen Traffic-Rank-Werte, deutsche Nachrichten-Sites bewegen sich im drei bis vierstelligen Bereich.

Eine weitere nützliche Funktion sind die "Related Links", die eine Liste thematisch verwandter Seiten darstellen und so helfen, ähnliche Anbieter schneller zu finden. So listet die Toolbar beispielsweise bei Spiegel.de die Alternativen Focus.de oder Die Zeit.de auf, bei Otto.de präsentiert sich unter anderem Mitbewerber Quelle. Auch dahinter steckt die Auswertung der Surf-Daten der Toolbar-Nutzer.

Gegenüber statischen, redaktionell gepflegten Web-Katalogen à la Yahoo hat das Verfahren den Vorteil größerer Aktualität und Relevanz. Allerdings sollte sich jeder Nutzer im Klaren sein, dass er hierbei (anonymisierte) Daten über sein Surf-Verhalten preisgibt. Die Alexa-Toolbar ist derzeit nur in englischer Sprache erhältlich. (Wolfgang Miedl)

CW-Fazit: Alexa bietet als Alternative zu den Browser-Toolbars von Google und Co. interessante Zusatzoptionen.