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13.02.1976

Algorithmus für 90 Konfektionsgrößen

MURNAU - Schnittmuster für neue Konfektions-Modelle mußten bisher, ausgehend von der Original-Vorlage, mühsam für bis zu 90 Konfektionsgrößen berechnet werden, für jede Größe war jeweils ein Schnittmusterbogen zu zeichnen.

Die W. Ampenberger GmbH (Murnau), die als Dienstleistungsbetrieb für die Bekleidungsindustrie tätig ist, verwendet zur Herstellung von Schnittmustern einen Interdata-Rechner 7/16. Dabei liefert der Auftraggeber ein Grundmuster, das zunächst digitalisiert wird, wobei die einzelnen Koordinatenpunkte auf Lochkarten ausgegeben werden. Manuell in den Rechner eingelesen und auf Platte zwischengespeichert, sind sie Grundlage für die Berechnung der geforderten Konfektionsgrößen.

Ein numerisch gesteuerter Zeichen-/ Schneidetisch der Firma Contraves (Zürich) mit einer Arbeitsfläche von etwa 180x140 cm erstellt nach entsprechend gestanzten Lochkarten

fertige Schablonen aus Karton oder Papier.

Das verwendete Schnittmusterprogramm ist unter dem Namen PASIG (Patern Size Granding) bekannt. Der Interdata-Rechner (Speicherkapazität 64 KB) verarbeitet dieses über 200 KB große Programm in Overlay-Technik unter Benutzung des Interdata-Echtzeitbetriebssystems RTOS.

W. Ampenberger: "Der Rationalisierungseffekt ist um so größer, je mehr unterschiedliche Größen die Bekleidungsindustrie fordert."