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27.08.1999 - 

Microsoft-Verantwortlicher zu Windows 2000:

Allchin: "Zwischen Beta 3 und RC1 konnten wir 11 000 Bugs eliminieren"

REDMOND (IDG) - Allen Unkenrufen zum Trotz soll "Windows 2000" noch bis Ende dieses Jahres freigegeben werden. Jim Allchin, bei Microsoft verantwortlich für das nächste Betriebssystem der Gates-Company, stand der CW-Schwesterpublikation "Computerworld" Rede und Antwort.

CW: Viele Analysten raten Anwendern davon ab, schon früh auf Windows 2000 zu migrieren, sondern das erste oder zweite Service-Pack abzuwarten. Rechnen Sie bereits mit einem lauen Verkauf in den ersten sechs Monaten?

Allchin: Wir rechnen in der ersten Zeit nicht mit einem Service-Pack. Benutzer können davon ausgehen, daß Windows 2000 zuverlässiger läuft als Windows NT 4.0 inklusive aller Service-Packs. Ich glaube, Analysten schüren mit derartigen Aussagen nur Unruhe.

CW: Microsoft hat bei der Entwicklung größten Wert auf die Kompatibilität zu existierenden Produkten gelegt. Aber was haben Sie denn für die Zuverlässigkeit des Betriebssystems getan?

Allchin: Wir haben uns des Problems der ständigen Neustarts angenommen. Anwender werden ihren Rechner wesentlich seltener rebooten müssen.

CW: Unternehmenskunden befürchten, daß sie für die Migration zusätzliche Werkzeuge benötigen. Stimmt das?

Allchin: Kunden müssen nicht zwingend externe Tools zu Hilfe nehmen. Alles, was sie brauchen, wird entweder auf der CD oder aber im Internet kostenlos erhältlich sein. Wir versuchen, die Notwendigkeit von Hilfsprogrammen so gering wie möglich zu halten.

CW: Welche nennenswerten Veränderungen haben Sie nach der Beta 3 vorgenommen?

Allchin: Wir haben die Benutzer-Schnittstelle noch mal überarbeitet und so viele Gerätetreiber wie möglich integriert. Ferner haben wir Fehler, Fehler und nochmals Fehler beseitigt. Zwischen Beta 3 und RC1 (Release Candidate 1, Anm. d. Red.) konnten wir 11000 Bugs eliminieren.