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20.01.2009

Alles auf die grüne Karte

Wenige Wochen vor der CeBIT schlägt das Trendbarometer erstmals aus. Wir zeigen die wichtigsten Messeneuheiten.

Im Mittelpunkt der CeBIT 2009 (3. bis 8. März) steht neben Web 2.0 und Mobile Devices das Thema Green IT, dem eine vergrößerte "Green IT World" gewidmet werden soll. Viele Hersteller setzen demnach auf die grüne Karte. Die deutsche Firma Christmann zeigt verschiedene stromsparende Client-Systeme. Mit dem "Teo Ultramicro" präsentiert der niedersächsische Hersteller einen Minirechner, der auf der Grundfläche einer CD-Hülle Platz findet und lediglich zwischen acht und zwölf Watt verbraucht. Mit VIA-CPU, VIA-Grafikchip und 512 MB RAM eignet sich das System zwar nicht für rechenintensive Anwendungen wie Bild- oder Videobearbeitung, räumt Firmengründer und -chef Wolfgang Christmann ein. Für gängige Büroanwendungen reiche die Leistung indes allemal. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen neue Modelle aus seiner "Teo-X"-Reihe. Die Kompaktrechner basieren auf Intels Mobilplattform Atom und bieten den Anwendern zwischen 512 MB und 2 GB Arbeitspeicher sowie Festplattenkapazitäten zwischen 80 GB und 1,5 TB. Alternativ können Kunden die Teo-X-Geräte auch mit Solid State Drives (SSDs) mit 8 bis 32 GB ordern.

Virtuelle Server konsolidieren

Wer seine Web-Seiten und -Services virtualisiert hosten lässt, um Energie einzusparen, kann das in den Strato-Rechenzentren Berlin und Karlsruhe künftig auch auf einem einzigen Server tun. "Web-Server, Mail-Server, Datenbank-Server, Testumgebungen und Backup-Server eines Unternehmens konsolidieren wir auf Wunsch jetzt auf einem einzigen Server, der einem Kunden allein gehört - vom Shared-Server für viele Kunden wechseln wir zum Multi-Server für einen Kunden", präsentiert Stratos CEO Damian Schmidt das neue Angebot "Multi-Server", das Hardwareressourcen besser auslasten soll. Der Kunde kann selbst mehrere virtuelle Server anlegen und über eine Oberfläche konfigurieren. "Er weist Parameter wie Arbeitsspeicher, Festplattenplatz und Prozessorzeit selbst zu - so kann tagsüber dem Web- und Mail-Server eine höhere Priorität zugeteilt werden und nachts dem Datenbank-Server für bestimmte Rechenoperationen, die tagsüber wegen der hohen Zugriffsbelastung kaum effizient ausgeführt werden können", so Schmidt. Durch die bessere Lastverteilung auf den Rechnern verspricht sich der Hoster einen weiteren Schub für die eigenen Green-IT-Bestrebungen.

Mini-Rechner im Display

Der taiwanische Hersteller MSI zeigt auf der Messe Rechner, die wenig Strom verbrauchen und den herkömmlichen Desktop-Klotz vergessen lassen sollen. Beispielsweise lässt sich die "Wind Box" als Display Attached Device (DAD) an die Rückseite jedes herkömmlichen PC-Displays montieren. Der nur ein Kilogramm schwere Mini-PC basiert auf Intels Atom-Chip-Plattform und bietet 1 GB Arbeitsspeicher sowie eine 120 GB große Festplatte. Beim Betriebssystem können Anwender zwischen Windows XP Home und Suse Linux wählen. Einziger Wermutstropfen: Ein DVD-Laufwerk hat in dem kompakten Gehäuse keinen Platz gefunden. Dieses muss separat gekauft und über eine USB-Schnittstelle mit der Wind Box verbunden werden. MSI will seinen Mini-PC bereits ab Ende Januar in Deutschland für Preise ab 269 Euro anbieten.

Die Taiwaner stellen darüber hinaus mit dem X-Slim X320 ein Netbook mit einem 13,4 Zoll großen Display vor. Der zirka 1,3 Kilogramm schwere Rechner reiht sich damit eigentlich eher in die Riege der Sub-Notebooks ein, wird wegen seiner geringen Höhe aber schon als heißer Konkurrent zu Apples Macbook Air gehandelt. Allerdings verschwimmen die Grenzen der einzelnen Mobilrechner-Ligen zusehends. Das X320 rechnet auf Basis von Intels Atom-Plattform und bringt 2 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie eine herkömmliche 2,5-Zoll-Festplatte mit.

Trendy Handy

Nicht ganz so grün, dafür aber angesagt ist das T-Mobile G1 von Handy-Bauer HTC, das ab dem 2. Februar auch in Deutschland erhältlich sein wird und auf der Messe für Aufsehen sorgen soll. Anwender bekommen das Gerät für einen Euro, falls sie dazu einen der beiden neuen Privatkundentarife Combi Flat M (59,95 Euro im Monat) oder Combi Flat L (119,95 Euro im Monat) abschließen. Wer sich nicht zu derart hohen Preisen binden möchte, kann den Einsteigertarif Combi Flat XS (4,95 Euro im Monat) wählen, der auf eine Datenrate von 200 MB im Monat beschränkt ist und bei dem das G1 einmalig mit 59,95 Euro zu Buche schlägt. Ganz ohne Vertrag kostet das Handy indes satte 495,95 Euro. (ba/sh)s