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Produkte auf der Internet World

Alles dreht sich um Intranets und virtuelle Shops

05.06.1998

Insbesondere kleinere Unternehmen nutzen in der Hauptstadt die Möglichkeit, ihre E-Commerce-Plattformen für kleine und mittelständische Unternehmen vorzustellen. Vertreten waren unter anderem Beans Industries mit "Cappuccino", Ccdnet.de mit "Frontstore", Intermedien mit "Shopdirect" und erstmals Thomatech mit "Piazza". Die Front-ends bestehen vor allem aus selbstentwickelten Eingabemasken in "Active Server Pages", "Pearl" und Java. Sie verfügen über Bestell-, Such- sowie Statistikfunktionen und sind beispielsweise im Back-end mit einer "Access"-Datenbank gekoppelt. Eine Schnittstelle zu Warenwirtschaftssystemen hat Beans integriert. Allen genannten Produkten gemein ist, daß sie in erster Linie über den Server eines Internet-Service-Providers (ISPs) betreiben werden. Einen schnelle Verbreitung erhoffen sich die Anbieter mit Mietpreisen ab 50 bis 100 Mark für einen kleinen Shop mit zehn Artikeln.

Auch diverse ISPs boten in Berlin eigene E-Commerce-Produkte an. So warb die Cybernet AG, München, für ihr modulares Online-Shopping-Konzept. Das Unternehmen übernimmt für seine Kunden die Entwicklung, Anbindung und Hosting der individuell erstellten Shops. Daneben gibt es Standardlösungen für die Branchen Finanzen, Handel, Industrie und Touristik.

Mit "Easyshop" entwickelt auch die Eurotel New Media, Herrenberg, virtuelle Läden für die Kunden. Das Produkt verfügt über Management- und Statistikfunktionen und läßt sich mit Warenwirtschaftssystemen verbinden. Höhere Sicherheit beim Einkauf soll die Verschlüsselung mit SSL (Secure Socket Layer) gewährleisten.

Auch in Frankfurt präsentierten Hersteller wie Intershop, Hewlett-Packard, Debis und IBM ihre E-Commerce-Produkte. Daneben bildete Management-Software für Intranets und das Internet einen weiteren Schwerpunkt der Messe. So zeigte die Hyperwave Information Management GmbH, München, den "Information Server 4.0". Die Wissens-Management-Anwendung dient als Informationssystem im Unternehmen und verfügt über ein Repository, APIs für Javascript und C++ sowie integrierte Push-Technik.

Radware Ltd. stellte für die Verwaltung der Zugangsrechner zum Web die Version 5.1 des "Web Server Director" für ISPs sowie den "Web Server Director for Networks" für den Lastenausgleich zwischen lokalen und verteilten Server-Farmen vor. Außerdem kündigte der Hersteller den "Cache Server Director" zur Verwaltung von Proxy-Servern und Lastenausgleich an.